Kräuter-Wanderung: Endlich Frühling

  

Mandelblüte

Noch ist es Winter, zumindest offiziell. Aber heute ist das Wetter so schön wie im Frühling, wenn auch etwas windig. Eine wunderbare Gelegenheit, um mal wieder im Kaiserstuhl zu wandern. Bei Oberrotweil wandere ich hoch zur Mondhalde und noch ein Stückchen weiter.

Ich bin schon gespannt, welche Pflanzen sich schon jetzt ins Freie wagen.

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Schon gleich beim ersten Anstieg werde ich von leuchtend gelben Osterglocken begrüßt.


Auch der kleine persische Ehrenpreis blinzelt schon mit seinen blauen Äuglein.


Ein paar Meter weiter sehe ich rote Taubnesseln. Diese Taubnesseln und der Ehrenpreis schaffen es hier in der Gegend häufig durch den ganzen Winter.


Auf diesem Weg findet man nicht nur einen Weinlehrpfad, sondern auch vier Stelen, die die Geschichte des Weinbaus symbolisieren. Bei dieser ersten Stele erfahre ich, dass schon in der Steinzeit Wein gekeltert wurde.


Sogar ein paar Erdrauch-Pflanzen blühen schon. Das finde ich wirklich sehr früh, denn normalerweise erlebe ich den Erdrauch eher ab Mai und über den ganzen Hochsommer.


Ein einzelner Löwenzahn blüht zwischen den Weinreben.


Einige der Bäume blühen auch schon. Es fühlt sich wirklich frühlinghaft an.


Dicht am Boden blühen auch einige Frühlingshungerblümchen. Das sind eigentlich die Pflanzen, die man zu dieser Jahreszeit erwartet, denn sie sind wirklich robust und kälteresistent.


Ganz in der Nähe entdecke ich auch ein Hirtentäschel. Diese ganzen Pflanzen habe ich innerhalb von wenigen Minuten gefunden. Die ganze Gegend strotzt nur so vor lauter Pflanzenleben.


An vielen Stellen sehe ich auch Bingelkraut. Diese Pflanze ist enorm unauffällig, obwohl sie gar nicht so klein ist. Aber die Blüten sind klein und grün. Daher nimmt man das Bingelkraut kaum als Pflanze wahr, zumindest nicht, wenn auch noch andere Pflanzen in der Nähe wachsen.


Wenn ich nach oben schaue, sehe ich lauter Schäfchenwolken am Himmel.


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