Kräuter-Wanderung: Herbstblüte am Vulkanfelsen

  

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Die Brennesseln sehen ganz jung und zart aus.

Die würden sich bestimmt gut für Brennessel-Salat eignen.

Der weisse Klee sieht ein bisschen mickrig aus.

Aber weil er tapfer bis November durchgehalten hat, wird er trotzdem fotografiert.

Schliesslich komme ich zu einer Lösswand.

Auf diesem Vulkanfelsen-Weg rechnet man eigentlich gar nicht mit Lösablagerungen, aber hier konnte sich der feine Lössstaub wohl ablagern und eine dicke Schicht bilden.

Im Löss sieht man grosse Löcher, bei denen ich Schutzhöhlen für Tiere vermute und ganz kleine Löcher, in denen meines Wissens Insekten hausen.

Golden leuchtet die Sichel-Luzerne im Sonnenlicht.

Sie ist eine enge Verwandte der violett blühenden Luzerne, die in Sprossengrösse auch als Alfalfa bekannt ist.

Auch blühendes Seifenkraut finde ich neben der Luzerne.

Ich staune mal wieder über die Vielfalt der Blütenpflanzen, die ich hier noch antreffe.

Inzwischen bin ich am Fuss des Weinbergs angekommen.

Hier geht es zwischen den Reben zurück zum Ausgangspunkt.

An einer Mauer wächst reichlich alter Efeu.

Aus den kugeligen Blüten sind inzwischen schon kleine, grüne Beeren geworden, doch es dauert noch ein paar Monate, bis sie dick und schwarz sind.

Für die Vögel ist das dann ein gutes Spätwinterfutter, denn im Gegensatz zu uns Menschen vertragen die Vögel die Efeubeeren recht gut.

Schliesslich komme ich zurück zum Winklerbrunnen.

Der Kreis meiner kleinen Wanderung hat sich geschlossen.

Inzwischen ist mir im Schein der Sonne ganz warm geworden.

Weil mir so schön warm geworden ist, mache ich zum Abschluss meines Ausflugs noch einen Abstecher zum Baggersee und schwimme eine kleine Runde.

Das Wasser ist jetzt aber schon ziemlich kühl und erfrischt ganz kräftig.

Davon erhoffe ich mir gute Abhärtung und eine Bärengesundheit.

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