Kräuter-Wanderung: Herbstblüte am Vulkanfelsen

  

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An der warmen Mauer blüht auch ein besonders schöner aufrechter Ziest.

Auch letzten November ist er mir schon als tapferer Herbstblüher aufgefallen.

Am Fuss der Lavawände liegen jede Menge Steine, die ganz unterschiedlich aussehen.

Viele dieser Steine haben blasige, kleine Löcher, sodass sie fast wie Bimsstein wirken. Sie sind aber deutlich schwerer als Bimsstein.

Soweit ich mich erinnere, nennt man diese Art der Steine Tephra.

Zwischen Lavawand, Pfad und Weinreben entdecke ich zahlreiche Acker-Ringelblumen.

Sie bilden üppige Polster am Wegrand.

Die Blüten der wilden Ringelblumen sind zwar viel kleiner als die der Gartenringelblume.

Aber wenn man nahe rangeht und sie genau anschaut, sehen sie der Zuchtform sehr ähnlich.

Sie riechen auch ähnlich würzig wie Garten-Ringelblumen.

Eigentlich hatte ich ja damit abgefunden, dass es für Eidechsen schon viel zu spät im Jahr ist.

Aber dann sehe ich plötzlich eine hinter den Ringelblumen hervorhuschen.

Sie hält einen Moment lang still, sodass ich sie fotografieren kann. Dann verschwindet sie zwischen den Steinen.

Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Breisach.

Es sieht lustig aus, wie es da auf seiner kleinen Anhöhe thront.

Dahinter sehe ich die Vogesen, deren Gipfel teilweise schon schneebedeckt sind.

Beim Blick in die andere Richtung fallen mir die vielen Schneckenhäuser auf, die unterhalb der Lavawand liegen.

Es sieht fast aus wie ein Schneckenfriedhof, soviele der Häuser liegen hier.

In der Nähe wachsen grosse, weiche Blätter in einer Riesenrosette.

Das werden bestimmt schöne Königskerzen im nächsten Jahr.

Mein Blick klettert noch einmal an der beeindruckenden Lavawand empor, die an dieser Stelle besonders hoch reicht.

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