Kräuter-Wanderung: Auf den Hochfirst bei Titisee

  

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Ein glänzender braunschwarzer Käfer krabbelt langsam über den Weg.

Er schimmert sehr schön und fällt nur deshalb auf.

Leider habe ich nicht herausgefunden, wie dieser Käfer heisst. Es ist auf jeden Fall kein Mistkäfer, denn dazu ist er viel zu klein und schlank.

Am sogenannten Rotkreuz, einem Pass-Sattel, wo sich alle Wege und Strassen kreuzen, geht es steil hinunter in den Wald.

Auf diesem schmalen Pfad gelangen wir auf dem kürzestem Weg zum Titisee.

Hier bin ich auch schon letztes Jahr gewandert, als ich vom Schluchsee kam. Damals war ich auf diesem Pfad anfangs noch ziemlich unsicher, weil es hier keine Wegmarkierung gibt, aber diesmal weise ich meiner Freundin zuversichtlich den Weg.

Im braunen Laub entdecke ich einen Waldmeister, der schon ein wenig ramponiert aussieht.

Der Farbkontrast gefällt mir aber sehr gut.

Noch besser sehen die bunten Bäume im Kontrast zum blauen Himmel aus.

Auf unserem Weg bergab haben wir gerade die Bundesstrasse gekreuzt, was trotz Verkehr ziemlich gut klappt. Es gibt extra eine Öffnung in der Leitplanke für uns Wanderer.

Ein besonders hübscher Hohlzahn steht am Wegrand.

Die feinen Haare auf dem Schopf sind immer noch feucht vom Tau, obwohl es inzwischen Nachmittag ist.

Das Schaumkraut blüht mit winzigen, weissen Blüten.

Seine Blätter schmecken würzig wie Kresse, mit der sie auch verwandt sind.

Die schmecken bestimmt lecker als Würze im Salat.

Auch das kleine Weidenröschen ist noch voller Tautropfen.

Aber dieses Blatt ist der König der Tauträger.

Wie kleine, durchsichtige Perlen sitzen die Tropfen auf dem Blatt.

Bald erreichen wir den Campingplatz am See.

Von Terasse zu Terasse nähern wir uns der Seehöhe.

Eine prächtige Fichte steht hier, dahinter kann man den See schon sehen.

Hier finden wir auch noch einen kräftig gelben Hahnenfuss.

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