Kräuter-Wanderung: Auf den Hochfirst bei Titisee

  

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Wir sehen die gelben Blüten des Feld-Klees am Wegrand.

Die gelben, rundlichen Kleearten finde ich tükisch bei der Bestimmung.

Diese hier haben besonders grosse Blütenköpfchen und nach gründlicher Betrachtung meiner Bestimmungsquellen komme ich zu dem Schluss, dass es sich wohl um den Feld-Klee handelt.

Eine besonders interessante Baumwurzel lenkt meine Blicke auf sich.

Es sieht fast aus, als hätte sich ein Lindwurm unter dem Baum versteckt und nur sein Schwanz würde herausschauen und sich schlängeln.

Wir kommen wir auf der Wiese bei Saig vorbei.

Jetzt geht es weiter auf dem Kamm der Berge, die entlang des Titisees stehen, bis wir das hintere Ende des Titisees erreicht haben.

Im Wald entdecken wir einen Hexenring, der aus lauter weissen Pilzen besteht.

Er sieht lustig aus.

Ich muss daran denken, wie dieser scheinbar magische Pilzkreis aus ganz natürlichen Gründen entsteht, weil das Pilzmycel in der Mitte schon alt und abgestorben ist und sich ringförmig nach aussen vermehrt hat.

An einem Zaun hat sich ein rotes Blatt verfangen und leuchtet fast wie eine rote Ampel.

Das lockt mich, näher zu kommen, um mir diesen Leuchtfleck genauer anzusehen.

Der Herbst hat zwar weniger Blüten als der Sommer, aber dafür hat er viele interessante Farbeffekte und viele Früchte zu bieten.

Der Rotklee scheint hier oben besonders kräftig gefärbt zu sein.

Bei vielen Blüten fällt mir in den Bergen eine ausgesprochen starke Färbung auf.

Ob das vielleicht mit den kühleren und stärker wechselnden Temperaturen zusammenhängt?

Auf einem zerborstenen Baumstumpf haben zwei kleine Fichten-Babies den angesammelten Nährboden genutzt, um zu spriessen,

Das sieht schon sehr drollig aus, wie sich hier der Kreislauf des Lebens ausdrückt.

Daneben sehen wir einen Ameisenhaufen, auf dem es emsig wimmelt.

Auf den nächsten hundert Metern sehen wir noch vier weitere Ameisenhaufen, das ist hier wohl die reinste Ameisen-Metropolen-Gegend.

Dann entdecken wir tatsächlich noch einen voll blühenden Fingerhut.

Das finde ich ganz erstaunlich, denn woanders ist der Fingerhut schon lange verblüht.

An einem sonnenbeschienen Plätzchen im Wald wird ein Farn angeleuchtet, als stünde er auf einer Bühne.

Leider ist er schon ziemlich verdorrt, aber auch so sieht er noch sehr schön aus.

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