Kräuter-Wanderung: Vogesen-Wanderung zum Petit Ballon

  

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Glockenblumen sehe ich auch immer wieder.

Offenbar gehören Glockenblumen fast überall zum üblichen Bergbewuchs.

Die Fliegenpilze sind hier oben besonders reichlich und einige davon sehen aus wie aus dem Bilderbuch.

Bei diesem hier fehlt eigentlich nur noch der Zwerg mit der Zipfelmütze, der sich auf den Pilz setzt, um es bequem zu haben.

Wir kommen durch ein Birkenwäldchen.

Die Birken sind hier mit Flechten bewachsen und teilweise ziemlich krumm.

Im Winter haben sie es auf dieser Höhe wohl nicht sehr leicht.

Der Weg ist in dem Birkenwäldchen total zerwühlt und matschig. Hier waren wohl Wildschweine fleissig unterwegs.

Wir gehen sehr vorsichtig und langsam, um nicht auszurutschen.

Unterhalb des Birkenwaldes haben wir die ausgesprochene Höhenlage hinter uns gelassen und kommen in üppiger bewachsene Gefilde.

Hier treffen wir auch auf den Teufelsabbiss und zwar in grösseren Mengen.

Für etwa hundert Meter säumt er unseren Weg, danach ist er nicht mehr zu entdecken.

Auch die Waldengelwurz ist hier zu sehen.

Auf der bisherigen Wanderstrecke hatte ich sie noch nicht gesehen, ganz anders als im Schwarzwald, wo sie quasi überall wächst.

Über die Golddisteln, die an einer Stelle zahlreich wachsen, bin ich ziemlich erstaunt.

Bisher habe ich Golddisteln nämlich nur am extrem trockenen Damm des Rheinkanals und einer auch sehr trockenen Stelle im Kaiserstuhl gesehen.

Wie kommen diese Pflanzen nur auf die sehr feuchte Wiese, wo ich sie hier vorfinde?

Von dieser Seite des Berghangs aus, haben wir auch einen guten Blick auf den Grand Ballon und endlich haben sich auch die Wolken gelichtet, sodass wir seinen Gipfel sehen können.

Der Grand Ballon ist mit 1424 Metern Höhe mit deutlichem Abstand der höchste Berg der Vogesen.

Er bildet den südlichen Abschluss des Vogesenkamms.

Leider ist er meistens ziemlich überlaufen, weil man dank der Route de Cretes bequem mit dem Auto fast zum Gipfel fahren kann.

Aber irgendwann werde ich wohl auch den Grand Ballon mal wieder besuchen.

Direkt unter uns liegt Hilsen, ein kleiner Ort, der aus lauter verstreut liegenden Höfen besteht.

Der Briefträger braucht hier bestimmt sehr lange, um alle Briefe auszutragen.

An einer Trocken-Steinmauer wächst wunderschön blühender Hauswurz.

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