Kräuter-Wanderung: Vogesen-Wanderung zum Petit Ballon

  

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Der Blick nach Westen ist deutlich besser und so haben wir einen fast gut zu nennenden Ausblick auf den Vogesenkamm mit seiner Kette von Gipfeln.

Dieser Kamm mit seinen Bergen, die von Nord nach Süd wie Perlen aufgereiht sind, gefällt mir sehr gut und früher war ich öfter dort wandern.

Die Gipfel, die man auf dem Bild sehen kann, sind alle über 1300 Meter hoch, sie gehören also zu den höchsten Gipfeln der Vogesen.

Beim Anblick dieser Bergkette bekomme ich starke Lust, möglichst bald auch dort mal wieder hinzufahren.

Unterhalb vom Gipfel des Petit Ballons machen wie Mittagspause.

Man kann noch mal recht gut zurück auf die Kuppe des Berges schauen.

Am Wegrand entdecke ich den Augentrost.

Seine oberen Blütenblätter sind viel kräftiger gefärbt als ich das vom Schwarzwald kenne.

Sie sind hier richtig dunkelrosa und woanders sind sie meistens eher weiss.

Ich frage mich, ob es sich um eine andere Art handelt, oder ob es nur das rauere Klima ist, das die Blütenblätter so einfärbt.

Auf dem Weg nach unten wählen wir einen Weg durch offeneres Gelände.

Auf einem offenen Wiesenhang wachsen zahlreiche Wacholderbüsche, teilweise voller Beeren.

An einigen Stellen wachsen auch grössere Gruppen von Mehlbeerbäumen, die voller roter Beeren hängen. Die Früchte sehen aus wie winzige Äpfelchen.

Anscheinend schmecken sie den Tieren gut, denn auf dem Weg sehen wir jede Menge Tierkot, der voll mit diesen Beeren ist.

Auf diesem Hang gibt es sogar hin und wieder blühendes Johanniskraut.

Der Weg wird immer felsiger und schliesslich queren wir sogar ganze Abhänge voller kleiner Felsen.

Hier ist wohl jeglicher Mutterboden fortgeschwemmt worden.

Mit den Füssen muss man hier sehr gut aufpassen, damit man nicht abrutscht und sich die Knöchel verstaucht. Jeder Schritt erfordert volle Aufmerksamkeit.

Das Gras ist hier besonders hoch und sehr hellgelb.

Wegen der vielen Steine dient es offenbar nicht als Weide, sondern bleibt sich selbst überlassen.

Dieser Berghang hat eine besonders wilde Schönheit.

Am Wegrand blüht hier und da eine Bärwurz.

Ein paar Hagebutten dürfen auf einer Herbstwanderung eigentlich nicht fehlen.

Hier wachsen aber nur zwei Wildrosen-Sträucher mitten unter vielen, vielen Mehlbeer-Bäumen.

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