Kräuter-Wanderung: Weinbergwanderung im Kaiserstuhl

  

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Inmitten von all dem Grün wächst an vielen Stellen der weisse Gänsefuss.

Für die Meisten ein lästiges Unkraut, für manche aber ein ergiebiges Wildgemüse.

Bald komme ich auf eine Anhöhe, wo ich einen guten Blick auf Burkheim habe, eine alte Stadt, die ein Stückchen ausserhalb des eigentlichen Kaiserstuhls liegt, aber durch ihre hügelige Lage noch dazu gehört.

Auch über die Rheinebene kann man den Blick schweifen lassen.

Wenn die sicht klarer wäre, könnte man auch die Vogesen sehen.

Weiter geht es mit der Fülle der Pflanzenarten.

Hier sieht man eine Flockenblume.

Dieses zottige Weidenröschen steht im Schatten und reckt sich so weit in die Sonne, dass es von ihr angestrahlt wird.

Diese leuchtende Blüte, die aus dem dunklen Schatten strahlt, hat mir sehr gut gefallen.

Die roten Hagebutten zeigen mir deutlich, dass der Herbst gekommen ist, auch wenn das Wetter heute noch mal richtig sommerlich geworden ist.

Diese orangefarbenen, schmalen Hagebutten scheinen mir einer anderen Rosensorte anzugehören.

Da noch die Reste der Blüte an der Spitze der Früchte hängen, vermute ich, dass es sich vielleicht um eine Alpen-Heckenrose handelt. Bei der Alpen-Heckenrose ist dies nämlich der Fall und ihre Früchte sind auch eher schmal und hell.

Von selbst kommt die Alpen-Heckenrose aber bestimmt nicht hier her in den Kaiserstuhl.

Auch die nächste Hagebutte wirkt auf mich wie absichtlich gepflanzt.

Die Früchte sind dick und rund.

Hier wird mir klar, dass ich mich noch viel zu wenig mit den verschiedenen Rosen-Arten auskenne. Da habe ich noch einiges zu lernen.

Selbst die Steine sind hier sehr interessant.

Immerhin handelt es sich im Kaiserstuhl um Vulkangestein und zwar aus ganz verschiedenen Phasen der vulkanischen Geschichte des Kaiserstuhls.

Die hiesigen Vulkanausbrüche liegen viele Millionen Jahre zurück und trotzdem kann man die Steine hier immer noch einfach so auf dem Weg liegen sehen.

Wie dieses Gestein heisst, weiss ich allerdings (noch) nicht.

Diese grauen Steine mit schwarzen Einsprenkelungen habe ich hier aber schon oft gesehen.

Nach erstaunlich kurzer Zeit erreiche ich Oberrotweil, den Hauptort der Sammelgemeinde Vogtsburg.

Am Ortseingang steht ein Obststand, wo man sich selbst bedienen und in eine Kasse zahlen kann.

Wie gerne würde ich mir ein paar Trauben kaufen, doch eine ganze Schale ist mir einfach zuviel. Was soll ich denn unterwegse mit sovielen Trauben machen, die passen ja gar nicht in meinen Rucksack?

Eine Hohlgasse führt mich wieder aus Oberrotweil heraus in Richtung Achkarren.

Die Hohlgasse ist stark überwuchert und man sieht kaum etwas von den Lösswänden, die so typisch für Hohlgassen sind.

Die Waldrebe wuchert in der Hohlgassen-Wand.

Hier sieht man die unreifen Fruchtstände mit ihren spinnenartigen, langen Fasern.

Ganz in der Nähe sieht man die reifen Fruchtstände der Waldrebe.

Sie sind ganz wollig geworden.

Diese Wolle hilft den Samen später beim Rumfliegen, damit sich die Waldrebe möglichst weit verbreiten kann.

Die Zaunwicke hat hübsche violette Blüten.

An den Blüten des Dostes laben sich Hummeln und andere Insekten.

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