Kräuter-Wanderung: Kräuter bei der Käfer-Exkursion

  

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Eine blütenlose Wolfsmilch mit ziemlich grossen Blättern entzieht sich meinen Bestimmungsfähigkeiten.

Die Wolfsmilchfamilie ist wirklich artenreich, da staune ich immer wieder.

Mangels richtigem Weg steigen wir durch einen Wald, um auf die Bergwiese auf der anderen Seite des Berges zu gelangen.

Auf der Wiese erwartet uns eine völlig andere Landschaft.

Wir sind auf den berühmten Trockenwiesen des inneren Kaiserstuhls gelandet.

Der Kaiserstuhl kann wirklich vielfältig sein.

Am Waldsaum wachsen hier zahlreiche Astern.

Sie wirken fast, wie aus einem Garten entsprungen, aber sie sind hier ganz natürlich heimisch.

Dann beeindruckt mich die grosse Braunelle mit ihren kräftigen violetten Blüten.

Die Einzelblüten der grossen Braunelle sind erheblich grösser als die der kleinen Braunelle, die ich oft zu sehen bekomme.

Aus dem Gras lugt auch das leuchtend gelbe Sonnenwendröschen.

Das Sonnenwendröschen ist verwandt mit der Zistrose, die das Immunsystem sehr gut stärken kann.

Von der Wiese aus haben wir einen wunderbaren Blick auf den Badberg, der sich wie hingegossen aus der Mitte des Kaiserstuhls erhebt.

Alle Hänge von hier bis zum Badberg bestehen im oberen Bereich aus Trockenrasen und Halbtrockenrasen, die liebevoll im Schachbrettmuster gemäht werden, damit die Tiere und Pflanzen gut gedeihen können.

Der blutrote Storchschnabel setzt einen kräftigen Farbakzent auf die grüne Wiese.

Die Blüte ist ausgesprochen gross für einen Storchschnabel.

Wenn man sich an dieser Stelle der Wiese umdreht, kann man auch auf die Rheinebene hinaus blicken.

Wenn es nicht so diesig wäre, wäre der Ausblick wirklich atemberaubend, aber auch so ist er sehr schön.

Auf der Wiese wächst auch die Schwalbenwurz, eine eher seltene Pflanze, die hier in Mitteleuropa innerhalb ihrer Familie der Seidenpflanzengewächse ganz alleine ist.

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