Kräuter-Wanderung: Zum Naturschutzgebiet Taubergiessen

  

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Die zahlreichen Flockenblumen, die hier stehen, werden von ebenso zahlreichen Bienen besucht, die sich mit Pollen vollladen.

Und dann komme ich zur Rheinfähre von Rhinau.

Mit dieser Fähre kann man hier den Rhein überqueren, denn es gibt hier keine Brücke.

Die Fähre verkehrt offiziell alle Viertelstunde, aber in Echt schafft sie eine Tour in etwa fünf Minuten, zumindest heute.

Das Beste an dieser Fähre ist, dass sie kostenlos ist.

Nach kurzer Zeit erreicht die Fähre das deutsche Ufer.

Die Autos verlassen das Schiffsdeck und dann darf ich und die wartenden Autos dieser Uferseite auf die Fähre fahren.

Kaum habe ich mir ein nettes Plätzchen auf der Fähre gesucht, bewegt sie sich unmerklich.

Ich bin mir erst gar nicht sicher, ob es tatsächlich schon losgeht, doch dann merke ich die Bewegung deutlich.

Obwohl ich ja eigentlich wegen Taubergiessen hier hergekommen bin, empfinde ich die Überfahrt als Höhepunkt meines Ausflugs.

Die Fährfahrt hat nur einen Nachteil: Sie ist viel zu schnell vorbei!

Ruckzuck haben wir das französische Ufer erreicht.

Die Fähre macht sich schon wieder auf den Weg nach Deutschland.

Jetzt könnte ich eigentlich auf der französischen Seite nach Hause fahren.

Doch auf dieser Strecke müsste ich auf kleinen Autostrassen von Dorf zu Dorf fahren. Die Autos fahren auf diesen Strassen oft rasend schnell und das mag ich nicht so gern.

Die Alternative bietet sich bei diesem Gebäude, das man im Hintergrund sieht.

Beim Wasserkraftwerk von Dieboldsheim kann man mit dem Fahrrad nämlich auf die langgestreckte Rheininsel fahren und dort immer am Rheinkanal entlang, bis man nach etlichen Kilometern am Ende der Insel über ein Wehr zur deutschen Seite fahren kann. Weil ich keine Lust auf Autoverkehr habe, entscheide ich mich für diesen Weg über die Rheininsel.

Bis ich das Wasserkraftwerk erreiche, treffe ich aber noch auf einige Pflanzen.

Die grossen Blüten der Moschus-Malve verschönern die Kanalböschung.

Auch ein Gilbweiderich wächst hier.

Auf dem parkähnlichen Gelände beim Kraftwerk blühen massenhaft kleine Braunellen.

Das Wasserkraftwerk wirbt damit, dass man sich die Maschinenhalle anschauen kann.

Da ich sehr neugierig bin, nehme ich dieses Angebot gerne an.

Es gibt einen extra Besucherraum mit grossen Fenstern, durch die man in die Halle mit den Turbinen schauen kann.

Etliche Infotafeln informieren über die Arbeitsweise des Kraftwerks.

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