Kräuter-Wanderung: Zum Naturschutzgebiet Taubergiessen

  

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An einer Stelle muss ich mit dem Fahrrad über eine lange Holzbrücke fahren, um einen Altrheinarm zu überqueren.

Im Hintergrund kann man schon den Rhein erahnen.

Hier gibt es anscheinend mehr Wasser als Land.

An Land steht ein Faulbaum.

Seine Beeren sind inzwischen schon ganz schwarz.

Das erinnert mich daran, dass die Beeren-Saison bald beginnt.

Bevor ich über die Holzbrücke radel, gönne ich mir eine ausgiebige Mittagspause.

Hier gibt es nämlich Tisch und Bänke, wo ich bequem Picknick halten kann.

Inzwischen ist es ziemlich heiss geworden. Ich habe schon literweise geschwitzt und bin sehr froh, dass ich schon so früh am Morgen losgefahren bin.

Am Ufer entdecke ich eine sehr merkwürdige Schachtelhalm-Art.

Diese Schachtelhalme sehen fast aus wie Binsen, ihre Seitenäste fehlen vollständig. Ob sie wohl mal welche hatten?

Die drolligen Spitzen zeigen mir, dass es sich um Schachtelhalme handeln muss.

Direkt an der grossen Holzbrücke sehe ich auch bittersüssen Nachtschatten mit seinen violetten Blüten.

So allmählich bin ich einigermassen zufrieden, was die botanischen Raritäten angeht.

Den bittersüssen Nachtschatten treffe ich nämlich nur sehr selten an.

Ein gelber Honigklee leuchtet in der Sonne.

Am Ufer liegen drei der Kähne, die so typisch für den Altrhein in dieser Gegend sind.

Ein Kahn ist voller Wasser, vermutlich funktionieren auch die anderen Kähne nicht mehr.

Nach der Durchquerung der wasserreichen Zone habe ich das Taubergiessen-Gebiet schon durchquert.

Ich gelange wieder in einen mehr oder weniger normalen Bereich des Rheins.

Die Kieswerk-Maschinen, die hier mitten im Restrhein stehen, finde ich aber gar nicht normal.

Das sieht aus wie die Maschinerie in einem Baggersee, etwas, was ich im Rhein nicht erwartet hätte.

Auf dem Rheindamm blüht massenhaft Quendel.

Auch ein paar vereinzelte Felsennelken entdecke ich.

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