Kräuter-Wanderung: Zum Naturschutzgebiet Taubergiessen

  

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Nach einer schier endlosen Strecke am Rhein entlang, führt mich der Weg auf einmal in den Wald hinein.

Auf diesem Weg hatte ich mir eigentlich eine interessante Pflanzenfülle erhofft, weil es sich um einen Rheinaue-Wald mit Altrheinarmen handelt. Teile dieses Waldes stehen sogar unter Naturschutz.

Aber so richtig interessante Pflanzen entdecke ich nicht. Vielleicht bin ich durch meine vielen Touren schon zu anspruchsvoll geworden. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass es hier im Frühling mehr zu entdecken gibt, wenn die Bäume noch nicht so dicht belaubt sind.

Auch ohne Pflanzen ist es ein schöner Waldweg und es ist eine nette Abwechslung durch den Wald zu fahren.

Nach einer Weile komme ich auch zu dem Grund für den Umweg im Wald.

Es handelt sich um den Leopoldskanal, bei dem es sich um die Verlängerung der Freiburger Dreisam und der Elz handelt. Bei Riegel am Kasierstuhl mündet die Dreisam in die Elz und dann trennt sich der Fluss in die Elz und eben diesen Leopoldskanal, der gerade in Richtung Rhein fliesst.

An der Mündung des Leopoldkanals in den Rhein gibt es keine Brücke und darum führt der Weg vorübergehend ein gutes Stück vom Rhein weg.

Auf meinem Weg durch den Wald komme ich auch an einem malerischen Altrhein-Arm vorbei.

Schliesslich komme ich zur Brücke über den Leopoldskanal und kann dieses hübsche Weg-Hindernis überqueren.

Auf dem Damm widmen sich lebende Rasenmäher ihrer Arbeit.

Eine kleine Schafherde kürzt sorgfältig das Gras.

Hinter dem Leopoldskanal muss ich noch durch zwei kleine Orte fahren und dann geht es wieder in Richtung Rhein.

Hier komme ich nach Taubergiessen, meinem Tagesziel.

Durch den Rheinaue-Wald von Taubergiessen führt der Fahrradweg im Süden nur einmal quer durch.

Die anderen Wege sind Fusswege, die teilweise ziemlich matschig aussehen.

Auf dem Fahrradweg kreuze ich auch einige Altrheinarme, von denen einige ziemlich flott strömen und gluckern.

Auf einer winzigen Lichtung neben dem Altrheinarm gedeihen schwarze Königskerzen.

Auch dem Eisenkraut gefällt es hier.

Am Rand des Gebüsches steht ein Wasserdost.

Dann geht es weiter auf dem Waldweg.

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