Kräuter-Wanderung: Auf den Rosskopf bei Freiburg

  

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Mitten im Wald entdecke ich einige Wald-Sternmieren.

Weiter geht es, immer weiter bergauf.

Unterwegs treffe ich noch eine wunderschöne Goldrute.

Endlich erreiche ich den Rosskopf-Gipfel mit seinem Turm.

In meiner Tour-Beschreibung sieht es vielleicht aus wie eine winzig-kurze Strecke, aber in echt war ich deutlich länger unterwegs als auf dem Schlossberg und vor allem weiter.

Der Rosskopf-Turm wurde schon 1889 erbaut, aber er wirkt noch sehr stabil.

Neugierig auf die Aussicht, erklimme ich auch diesen Turm.

Die Aussicht dort oben ist wunderbar.

In der einen Richtung kann man das breite Dreisam-Tal überblicken mit dem Feldberg im Hintergrund.

In der anderen Richtung sieht man Freiburg, das schon relativ weit weg ist.

Der Schlossberg-Gipfel, auf dem ich vorher war, wirkt klein und unscheinbar.

Im Hintergrund erhebt sich der Schönberg, ein weiterer Freiburger Berg, den ich bald mal besuchen will.

Für einen Blick auf Kaiserstuhl und Vogesen ist es mal wieder zu diesig.

Besonders beeindruckend ist die Nähe zu den Windrädern, die schräg über dem Rosskopf-Turm gemächlich ihre Runden drehen.

So nahe war ich Windkraftanlagen noch nie. Hier in der Gegend gibt nur wenige Windräder, weil es auch nur wenig Wind gibt.

Auf den Berggipfeln ist der Wind natürlich etwas stärker und offenbar will die Freiburger Gegend unbedingt alle Arten von erneuerbaren Energien ausprobieren.

Nach einer Mittagspause oben auf dem Turm, steige ich wieder hinunter und gehe zu dem nächsten der Windräder.

Es handelt sich um einen gigantischen Turm, der schier endlos in die Höhe ragt.

Neben der Eingangstür zu dem Windrad-Turm ist eine Anzeigetafel, auf der man sehen kann, wie schnell zur Zeit der Wind ist, wie oft sich das Windrad dreht und wieviel Strom es produziert.

Zur Zeit produziert es 0 Kilowatt.

Dabei dreht es sich die ganze Zeit, aber das ist vielleicht zu langsam, um Strom zu produzieren.

Anschliessend mache ich mich auf den Weg nach unten.

Auf dem Rückweg will ich über St. Ottilien gehen, das ist für Gläubige eine Pilgerstätte und für Freizeitler eine Wandergaststätte.

Der Weg führt mich relativ steil nach unten.

Zwischendrin öffnet sich der Weg an einer grossen Kreuzung dem Licht.

Hier gehen zahlreiche kleine und grosse Wanderwege ab und eine Menge Baumstämme säumen die breiten Wege.

Das indische Sprinkraut wächst hier überall.

In dieser Gegend versteht man sehr gut, warum das indische Springkraut als Plage betrachtet wird.

Es sieht zwar sehr schön aus, aber es verdrängt offenbar andere Pflanzen, denen es hier auch gefallen könnte.

Nach einer längeren Strecke bergab komme ich schliesslich zu einer winzigen Kirche.

Das ist aber mitnichten schon St. Ottilien, dazu ist die Kapelle viel zu klein und ausserdem fehlt der Touristen-Betrieb.

Stattdessen handelt es sich bei diesem Kirchlein um die St. Wendelin-Kapelle.

Bis ich nach St. Ottilien komme, ist es noch ein gutes Stück Weg zu gehen.

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