Kräuter-Wanderung: Auf den Rosskopf bei Freiburg

  

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Gleich am Anfang des Waldes befindet sich ein kleiner Platz, der inzwischen aber von Brombeer-Ranken überwuchert ist.

Hier steht ein steinerner Brunnentrog, in den sich Wasser aus höheren Schlossberg-Regionen ergiesst.

Früher habe ich diese Quelle eine Weile betreut, das heisst, ich habe den Trog und seine Umgebung regelmässig gereinigt und die Blätter rausgefischt, die hineingefallen sind.

Jetzt ist der Brunnen kaum noch zu sehen vor lauter Brombeergebüsch.

Am Einstieg in den Berg wächst ein junger Walnussbaum.

Wenn dieser Baum grösser wird, kommt man hier wohl kaum noch durch.

Aber wahrscheinlich wird er vorher entfernt, denn der Serpentinenweg auf den Schlossberg ist beliebt.

Auf einem schmalen Pfad geht es steil bergan.

Einige alte Stufen erleichtern den Aufstieg.

Am Wegrand blüht hier und da ein Hohlzahn.

Auf diesem hier vergnügen sich auch zwei glänzende Käfer miteinander.

Aus altem Efeubewuchs ragen die typischen birnblatt-förmigen Blätter, die bald Blüten tragen werden.

Die kugeligen Knospen sind schon angesetzt.

An den steilen Hängen wachsen auch verschiedene Farne.

Dieser hier ist deutlich kleiner als der häufige Wurmfarn und glänzt an der Oberfläche, ansonsten ist er dem Wurmfarn sehr ähnlich.

Wahrscheinlich handelt es sich um einen Streifenfarn, von denen es jedoch zahlreiche Arten gibt. Eine genaue Bestimmung ist mir bisher nicht gelungen.

Bei diesem Farn handelt es sich um ein Engelsüss, auch Tüpfelfarn genannt.

Das Engelsüss ist auch eine alte Heilpflanze und wurde gegen Husten, Erkältung und Leberschwäche eingesetzt.

Dieser Farn ist vermutlich ein braunstieliger Streifenfarn.

Früher wurde der braunstielige Streifenfarn gegen Haarausfall verwendet.

In einem von der Sonne beleuchteten Fleck reckt sich ein kanadisches Berufkraut in die Höhe.

Die Blätter der vielblütigen Weisswurz sind seit dem Frühjahr hart und dunkel geworden.

Die Blüte des stinkenden Storchschnabels hat sich eine winzige Sonneninsel rausgesucht, um sich zu entfalten

So sieht es fast aus, als würde sie dem schwarzen Nichts entspringen.

Nach und nach sehe ich immer mehr Salbei-Gamander, der sich hier sehr wohl zu fühlen scheint.

An einer Stelle muss ich unter den Zweigen eines Pfaffenhütchen-Strauches durchtauchen.

Die lustigen Mützchen-Früchte sind noch grün und unreif, aber sie haben schon die typische Pfaffenhütchen-Form.

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