Kräuter-Wanderung: Von Freiburg auf den Schauinsland

  

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Auf dem sonnigen Bergsattel stehen massenhaft schmalblättrige Weidenröschen.

Bald geht es wieder aufwärts durch den Wald.

Schliesslich erreiche ich den Kybfelsen, auf manchen Karten auch als "Kibfelsen" bezeichnet.

Der Kybfelsen ist ein bezaubernd magischer Platz.

Mehrere riesige Felsen stehen hier zusammen ganz in der Nähe eines Berggipfels.

Der Kybfelsen erhebt sich weit über die Umgebung, was seine Wirkung noch verstärkt.

Diese verzauberte Felsengruppe stellt übrigens auch ein beliebtes Wanderziel dar, für Leute, die nicht ganz so hoch hinaus wollen wie ich. Der Kybfelsensteig ist ein acht Kilometer langer Rundweg, der von hier aus über eine andere Strecke wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.

Auf einem kleinen Kletterpfad steige ich hoch auf den Kybfelsen, denn von einem früheren Besuch weiss ich, dass es hier ganz herrlich ist.

Die Erinnerung hat mich nicht getrogen, hier ist es immer noch ganz phantastisch.

Oben auf dem Felsen ist eine Abflachung mit Feuerstelle und kleinen Felsen, auf die man sich setzen kann.

Hier mache ich eine Mittagspause, obwohl ich noch nicht ganz die Hälfte der Strecke bewältigt habe. Aber so schön wie hier, wird es unterwegs bestimmt nicht mehr.

Auf dem Felsen ist die Vegetation völlig anders als im Wald.

Hier halten sich nur Pflanzen, die auch mit Trockenheit klarkommen, beispielsweise der Dost, der hier ganz wunderbar gedeiht

Sogar ein kleines Vergissmeinnicht blüht in der Nähe der Feuerstelle.

Zwischen den Felsen finde ich den Wirbeldost, der sonst eher selten zu finden ist.

Und in einer Ritze des Steines wächst der Mauerpfeffer und blüht mit zarten weissen Blüten.

Hier sind die Glockenblumen besonders gross, viel grösser als die anderen Glockenblumen, die ich auf dieser Tour schon gesehen habe.

Hinter dem eigentlichen Kybfelsen komme ich noch an zahlreichen anderen grossen Felsen vorbei.

Man muss regelrecht runterklettern.

Für mich als Fussgänger kein wirkliches Problem, aber ich frage mich, wie es die vielen Mountainbike-Fahrer hinkriegen. Hier wimmelt es nämlich geradezu von Mountainbike-Radlern.

Vermutlich tragen sie ihre Räder die Stufen und Felsen herunter, bis sie wieder auf eine fahrbare Strecke kommen, beziehungsweise das, was sie für fahrbar halten.

Ich hätte wohl viel zu viel Angst, an solchen Abgründen auf Hoppelpfaden zu radeln.

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