Kräuter-Wanderung: Von Freiburg auf den Schauinsland

  

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Der Wasserdost ist hier im schattigen Wald erst am Anfang der Blütezeit.

Nach einer Weile komme ich zu einer Art Pass.

Es handelt sich um den Brombergsattel, kurz hinter dem kleinen Berg Brombergkopf.

Hier kreuzen sich viele Weg, die in alle Richtungen führen.

An einer Abzweigung stehen ein paar niedliche Glockenblumen und lassen sich von der Sonne bescheinen, die durch einen Spalt auf den Boden fällt.

Eine Tollkirsche steht an einem Hang und blitzt mich mit ihren glänzenden, schwarzen Beeren an.

Der rote Hasenlattich sieht wirklich bizarr aus.

Seine Blüten sehen aus wie magische Zauberblüten.

Es ist auch erstaunlich, dass der Hasenlattich ein Korbblütler ist, denn wie typische Korbblüten sehen seine Blüten nicht gerade aus.

Auf einem lichten Bergsattel habe ich einen guten Blick auf den benachbarten Bergausläufer.

Zwischen meinem Standort und den Hängen da drüben liegt ein tief eingeschnittenes Tal, das Tal, in dem Günterstal liegt.

Da der Bergsattel so sonnig ist, wachsen hier gleich ganz andere Pflanzen als im dunkleren Wald.

Der Tag ist so heiss, dass ich hier den reinsten Hitzeflash bekomme. Wie gut, dass ich den grösseren Teil der Wanderung im Schatten durchführen kann.

Ein grosser Teil der sonnigen Wiese ist mit Feinstrahl bewachsen, dem einjährigen Berufkraut.

Diese vermehrungsfreudige Pflanze ist eine Plage und eine Zierde zugleich.

Eine blühende Distel wird von Bienen umlagert.

Es summt und wuselt überall.

Der sonnendurchflutete Weg führt mich direkt über die Bergkuppe.

Sonst umgeht der Weg eher die Gipfel, wahrscheinlich um dem Wanderer unnötiges Bergauf und Bergab zu ersparen.

Der Wanderweg schlängelt sich sozusagen von Sattel zu Sattel und ab und zu auf den Berg-Kämmen, wenn sie langgezogen sind.

Im Bereich der Gipfel schlängelt sich der Weg aber meistens eher an den Flanken entlang.

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