Kräuter-Wanderung: Von Freiburg auf den Schauinsland

  

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Unter dem Moos am Wegrand steht eine kleine Gruppe Sauerklee.

Hier scheint ein besonders feuchtes Eckchen zu sein.

Das echte Springkraut zeigt seine grossen, gelben Blüten, die mit ihren gebogenen Zipfeln echt lustig aussehen.

An einigen Stellen blüht hier auch der Fingerhut, doch die meisten Exemplare sind schon verblüht.

Dieser hier ist einer der schönsten.

Man kann ganz wunderbar sein geflecktes Inneres sehen.

Ganz unten ist das Innere der Blüte sogar haarig.

An einiger lichten Stelle blüht Johanniskraut.

Das Fuchs-Kreuzkraut ist gerade dabei aufzublühen.

Hier sieht man schon die Blüten, aber bei den meisten anderen Fuchskreuzkräutern, die ich treffe, sind noch Knospen zu sehen.

An einer Stelle lichtet sich der Wald ein wenig und man hat einen prima Blick auf Freiburg.

Die Stadt wirkt schon ziemlich weit weg.

Der Wald-Ziest erinnert ein wenig an Salbei, mit dem er auch weitläufig verwandt ist.

Dem Ziest fehlt jedoch der würzige Duft, der für Salbei so typisch ist.

Botaniker finden auch wesentliche Unterschiede am Aufbau der Blüten, mal davon abgesehen, dass Salbei meistens nicht weinrot ist.

Die Blüten vom Pippau wiegen sich im Wind.

Ihre Stengel sind so dünn und biegsam, dass sie beim leisesten Windhauch in Bewegung geraten.

Leider weiss ich nicht, welche Art Pippau es ist, denn ich habe so meine Schwierigkeiten, manche gelb blühenden Korbblütler zu unterscheiden.

An manchen Stellen ist der Wanderweg sehr schmal.

Die Pflanzen ragen von beiden Seiten so über den Pfad, dass sie sich fast berühren. Wenn es sich dabei um Brennesseln oder Brombeeren handelt, ist das nicht so angenehm.

Die Zeckengefahr ist an solchen Stellen besonders hoch.

Man sollte am besten lange Hosen tragen, wenn man über vergleichbar bewucherte Pfade wandern will. Denn lange Hosen machen es Zecken etwas schwerer, die Beine zu erklimmen.

Wenn man die bewachsenen Stellen dann hinter sich gelassen halt, sollte man die Unterschenkel kontrollieren und die Hosenbeine ausschütteln.

Und wenn man wieder zuhause ist, sollte man sich am ganzen Körper angucken lassen, damit man eventuelle Zecken möglichst frühzeitig entdeckt.

Borrelliose setzt sich nämlich erst fest, wenn die Zecken länger als 24 Stunden Zeit zum Saugen haben.

Gegen die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis sollte man sich am besten rechtzeitig impfen lassen, wenn man in einer Gefahrenzone lebt und gerne durch Wald und Wiesen streift.

Der Beifuss ist hier im Wald viel heller und grüner als an sonniger Stelle.

Normalerweise sind seine Stengel und Blätter ja leicht rötlich, aber hier ist davon nichts zu sehen.

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