Kräuter-Wanderung: Von Freiburg auf den Schauinsland

  

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Die Blüten der roten Lichtnelke leuchten aus dem Grün des Waldes.

Die roten Lichtnelken sehe ich meistens nur im oder am Wald, bevorzugt in den Bergen, und die weissen Lichtnelken blühen an Ackerrändern und Wiesen in der Ebene.

Das kleine Springkraut steht hier gleich in einer grösseren Anzahl.

Ein Doldengewächs schickt sich an zu blühen.

Man sieht die dicke Knospe und die künftige Blüte quillt schon ein wenig hervor.

Ich vermute, dass es sich um eine Engelwurz handelt.

Der schmale, steile Wanderweg kreuzt einen breiten Kiesweg und klettert wieder in den Wald hinein.

Plötzlich stosse ich auf ein Schild.

Der Weg ist wegen Forstarbeiten gesperrt.

Das finde ich ziemlich krass, einen wichtigen Wanderweg am Wochenende zu sperren. Etwas bedröbbelt kehre ich um. Wie weit der Umweg wohl sein wird?

Ein älterer Herr kommt mir entgegen, und ich weise ihn auf die Sperrung hin. Er meint jedoch, dass solche Sperrungen am Wochenende vermutlich nicht gelten, weil ja gar kein Arbeitstag ist.

Etwas zaghaft gehe ich hinter dem Mann her, in der Hoffnung, dass uns kein Baum auf den Kopf fällt.

Wir treffen auf eine Gruppe Holzfäller.

Es handelt sich um eine Schulungsgruppe, die gerade lernen, wie man Bäume fällt.

Die Schulungsleiter lassen uns vorbeigehen, nicht ohne uns zu warnen, dass man Sperrungen wegen Forstarbeiten nicht auf die leichte Schulter nehmen soll.

Kurz nachdem wir die Arbeitsstelle passiert haben, fällt ein Baum krachend zu Boden, allerdings unterhalb unserer Wegstrecke.

Beim nächsten Kreuzen eines breiten Kiesweges sehe ich mehrere Hexenkräuter, schön wie aus dem Bilderbuch.

Nicht oft sehen die Hexenkräuter so perfekt aus, meistens sind sie eher gakelig und asymetrisch.

Am Wegrand blüht Wald-Wachtelweizen.

Auch diese Exemplare sind besonders wohl gestaltet.

Den Pflanzen tut es anscheinend gut, dass es diesen Sommer so oft regnet.

Hier beginnt auch der Salbei-Gamander zu wachsen.

Über weite Strecken meiner Wanderung wird er mir ein stetiger Begleiter sein.

Leider lässt sich der Salbei-Gamander nur schwer fotografieren. Er hat so viele feine Strukturen, dass die Kamera kaum scharf zu bekommen ist.

Eine steinige Böschung ist überzogen mit saftigem Moos.

An einigen Stellen wächst sowas wie kleine Blüten aus den grünen Fiederblättchen.

Diese blütenartigen Stengel richten sich nach oben, darum sehen sie so gekrümmt aus.

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