Kräuter-Radtour: Zum Nimberg

  

Seite 3


< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >

An einer anderen Stelle des Dreisam-Dammes entdecken wir wieder ganz andere Pflanzen und noch mehr Vielfalt als bisher.

Die weissen Lichtnelken sind hier besonders schön.

Möglicherweise gehören die weissen Lichtnelken zu den ganz wenigen Pflanzen, die überhaupt keine Tradition als Heilpflanze haben. Ich kann es ja kaum glauben, aber über die weisse Lichtnelke ist gar keine Heilwirkung zu finden.

Auch das Taubenkropf-Leimkraut steht in der Nähe.

Die aufgeblasenen "Kröpfe" finde ich immer wieder lustig.

An der Böschung sehe ich eine Gruppe Zypressen-Wolfsmilch.

Das Johanniskraut wirkt schon etwas zerzaust, aber die einzelnen Blüten leuchten noch kräftig sonnengelb.

Besonders auffällig ist die wunderschöne Moschus-Malve.

Ihre Blüten eifern von der Grösse her schon fast der Stockrose nach, mit der sie ja auch verwandt ist.

Auf dem Bild wirkt die Blüte des Pyrenaeen-Storchschnabels vergleichbar zur Malven-Blüte.

Aber in Echt ist die Storchschnabel-Blüte erheblich kleiner.

Die Leuchtkraft ist jedoch auch beim Storchschnabel ziemlich ausgeprägt.

Überall hüpft es, wenn die Füsse den Boden berühren.

Auf einem umgedrehten Blatt bekomme ich die Ursache dafür zu Gesicht.

Gleich drei kleine Heuschrecken haben es sich auf dem Blatt bequem gemacht.

Im umliegenden Gras scheinen davon noch hunderte aktiv zu sein.

Die Schafgarbe gehört natürlich auch in solch eine vielfältige Pflanzengesellschaft.

Wie praktisch, dass so eine supernützliche Heilpflanze fast überall zu finden ist.

Der Beifuss steht kurz vor der Blüte.

Man kann schon die knubbeligen Knospen sehen.

Entlang der feuchten Gräben wächst an vielen Stellen reichlich Schilf.

< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >