Kräuter-Radtour: Nach Colmar zum Vogesen-Rand

  

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An einem Friedhof entlang fahre ich aus dem Ort und auf einem gemütlichen Radweg bis zum nächsten Dorf.

Hier bin ich schon ein Dorf weiter und habe schon etliche Maisfelder passiert.

Am Rand eines Maisfeldes fällt mir das Bingelkraut auf.

Das Bingelkraut ist zwar keine besonders spektakuläre Pflanze, aber hier steht es besonders schön da und man kann prima den Unterschied zwischen dem männlichen und dem weiblichen Bingelkraut sehen.

Dieses hier ist ein männliches Exemplar. Die knubbeligen Blüten stehen in Rispen nach oben.

Beim weiblichen Bingelkraut sitzen die Blüten am Stengel zwischen den Blättern.

Aus dem Gras blinzelt mich auch ein schlitzblättriger Storchschnabel mit seiner rosafarbenen Blüte an.

Auch weisse Lichtnelken wachsen hier.

Die Blüten sind jedoch ziemlich zusammengeklappt.

Wahrscheinlich ist ihnen das Wetter etwas zu rau, die Sonne versteckt sich nämlich immer wieder.

Nach Durchqueren eines Waldes habe ich den ersten freien Blick auf die Vogesen.

Die Berge werde ich an diesem Tag zwar nicht erreichen, aber immerhin werde ich zu den hügeligen Vorbergen kommen.

Am Wegrand blüht auf weiter Strecke das echte Labkraut.

Seine feinen gelben Blüten sind wie ein leuchtender Schleier.

Wie zum Vergleich steht etwas weiter hinten ein Wiesen-Labkraut mit weissen Blüten.

Ansonsten sieht es dem echten Labkraut aber ziemlich ähnlich.

Auch ein hübscher Rotklee erfreut hier mein Auge.

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