Kräuter-Radtour: Nach Colmar zum Vogesen-Rand

  

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Der Weg führt mich durch die verschiedenen Gräben und Wälle der Sternenstadt.

Ausserhalb der Mauern komme ich durch eine kleine Parkanlage.

Dahinter verläuft ein Radweg zum nächsten Dorf.

Am Radweg erstreckt sich ein kiesiger Erdhaufen, der wie der reinste botanische Garten ist.

Hier wachsen auf engstem Raum zahllose verschiedene Pflanzenarten.

Natürlich ohne die typischen Schildchen und es sind auch nicht etwa hochverehrte Raritäten, sondern die üblichen Verdächtigen, die sich auf solchen Erdhaufen nunmal niederlassen.

Darunter sind aber echte heilkräfte Schwergewichte wie der Beifuss.

Der Fuchsschwanz gedeiht hier besonders kräftig.

Er ist ein Verwandter des Amaranths und seine Blätter kann man als Gemüse essen.

Hübsch sieht die Zaunwinde aus, mit ihren weissen Trichter-Blüten.

Die Rauke sieht etwas zerzaust aus, aber das ist in der Blütephase normal.

Wenn sie jünger wäre, könnte man die Blätter essen.

Eine grosse, hellgraue Distel bereitet sich auf ihre baldige Blüte vor.

Sie ist schon fast mannshoch und wenn sie erstmal blüht, fällt sie bestimmt schon von weitem auf.

Der Gänsefuss ist fast wie ein kleines Gebüsch, so üppig wächst er.

Aus den Blättern könnte man eine Menge Spinat kochen, aber ich glaube, die sind schon zu gross um zu schmecken.

Der Beifuss ist der reinste Gigant, aber er hält sich mehr im Hintergrund.

Zu seinen Füssen wachsen lauter wilde Möhren.

Direkt am Zaun blüht eine Gruppe Seifenkraut.

Die Blütenfülle erinnert an den seifigen Schaum, an den man beim Thema Seifenkraut denken mag.

Um die kleine Braunelle zu entdecken, muss man schon genau hinschauen, denn sie wächst unter und zwischen all den grossen Pflanzen am Fuss des Erdhügels.

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