Kräuter-Wanderung: Tag der Artenvielfalt

  

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Direkt am Bachufer steht eine Schwarz-Erle.

Deren Besonderheit ist es, dass sie auch lang andauernde Überschwemmungen sehr gut aushält.

Darum findet man sie besonders häufig an Gewässern.

An einem Bach darf auch das Mädesüss nicht fehlen, zumindest gilt das für diese Gegend hier.

Die weisslichen Blüten duften süss wie Honig.

Am gegenüberliegenden Bachufer sehe ich noch mal eine grössere Menge des japanischen Knöterichs.

Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr er alles überwuchert.

Wie schafft er das bloss?

Einmal habe ich auf einem Foto gesehen, dass er sogar Beton durchstechen kann.

Im Hintergrund steht eine Ulme.

Dieser Baum ist ja stark vom Aussterben bedroht und ich bin froh, dass ich mal eine Ulme vor die Linse meiner Kamera bekomme.

Im Bach wächst die Bachbunge mit ihren grossen, etwas fleischigen Blättern.

Leider blüht sie gerade nicht, sonst wären wir auch in den Genuss der kleinen, blauen Blüten gekommen, die aussehen wie Ehrenpreis-Blüten. Diese Ähnlichkeit wundert auch nicht, denn die Bachbunge ist eng mit dem Ehrenpreis verwandt.

Ihre Blätter kann man als Wildgemüse essen.

Leider ist die Exkursion hier schon zu Ende. Die Zeit verging wie im Fluge, nur meine Füsse merken, dass die Zeit vergangen ist.

Mein neugieriger Kopf hätte gerne noch viel mehr gesehen und erfahren.

Die schwitzenden Füsse tauche ich jetzt doch ein Weilchen in den Bach und geniesse das kühle Wasser. Dann geht es erfrischt wieder zurück zu den Infoständen.

Auf der zentralen Wiese weist mich eine Freundin auf eine Goldwespe hin, die es sich auf der Blüte einer wilden Möhre gemütlich gemacht hat.

Die winzige Wespe schillert metallic-grün und golden.

Da sich der Himmel zusammenzieht, machen wir uns bald auf den Heimweg, denn wir haben noch eine weite Strecke vor uns.

Unterwegs kommen wir an einem Getreidefeld vorbei, in dem wunderbare Blütenpflanzen wachsen.

Die violetten Zottelwicken habe ich zuletzt im Schwarzwald gesehen.

Hier setzen sie kräftige Farbakzente in dem goldenen Getreidefeld.

Dann wächst da auch noch die Platterbse und blüht in kräftigem Pink.

Es ist eine wahre Augenweide.

In der Weite des Kornfeldes verlieren sich die Blütenpflanzen weitgehend.

Hinter dem Wäldchen in der Ferne sieht man den Kaiserstuhl.

Dort müssen wir hin und ich muss dann noch weiter, bis über den Rhein, bis ich zuhause bin.

Zuhause angekommen bin ich ganz müde von dem interessanten Tag und der weiten Fahrt, aber sehr zufrieden über die vielen Eindrücke, die ich gewonnen habe.

Danke an alle Veranstalter vom Tag der Artenvielfalt.

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