Kräuter-Wanderung: Wanderung im Schwarzwald-Moor

  

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Ein dunkler, gluckernder Bach bildet eine Schneise durch den Nadelwald und öffnet den Blick auf eine Lichtungswiese im Hintergrund.

Am Wegrand blüht die rote Lichtnelke.

Sie sieht viel ordentlicher aus als die Kuckucks-Lichtnelke, die in dieser Gegend an anderer Stelle so oft wächst.

Schliesslich lasse ich das Hinterzartener Moor hinter mir und gelange wieder zu dem Teich.

Er ist von Hotels umgeben, in denen sich der Besucher an dem hübschen Ausblick erfreuen kann.

An einer Stelle ist ein Steg mit kleiner Terasse bis ans Ufer gebaut.

So ein Steg ist wohl auch nötig, um auf dieser Seite an den See zu kommen, denn rund um den See wirkt es ziemlich feucht ausser im Bereich der Strasse, wo ich zuerst langgegangen bin.

Vom See aus gelange ich zur Strasse nach Titisee über Winterhalde.

Der Weg führt in der Nähe der Bahnlinie relativ eben bis nach Titisee.

Innerhalb von Hinterzarten komme ich an lauter schick aussehenden Häusern vorbei, von denen die meisten wohl der Beherbergung von Gästen dienen.

An einem Hang blüht Frauenmantel.

Seine Blätter sind schon etwas angenagt.

Vermutlich mögen die Schnecken die sanfte Pflanze.

Überall sehe ich auch Lupinen blühen.

Aus manch einer Wiese ragend zahllose dieser blauen Kerzen hervor.

Auf dieser Weise stehen die Lupinen in Massen.

Das Bild ist aber leider so klein, dass man die blauen Flecken kaum erahnen kann.

Das hübsche Häuschen oben auf der Wiese sieht man jedoch umso deutlicher.

Hier sind die Häuser erheblich weniger adrett, sondern eher urig, was mir sehr gut gefällt.

Zweimal pro halbe Stunde flitzt in der Nähe der rote Zug vorbei, einmal hin und kurz darauf zurück.

Daran merke ich, wie die Zeit vergeht.

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