Kräuter-Wanderung: Wanderung im Schwarzwald-Moor

  

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Noch eine andere Orchideen-Art erwischt meine Kamera.

Alles Arten, die ich bisher noch nicht kannte, soviel kann ich erkennen.

Aber genauere Details bleiben mir leider verborgen.

Hier blüht auch viel Wiesenknöterich.

Die Blüten sehen auf den ersten Blick fast ähnlich aus wie die Blüten der Knabenkräuter.

Aber sie sind kleiner und bei näherer Betrachtung doch recht anders.

Unter einer Gruppe grosser Fichten mache ich eine kleine Pause.

Von hier aus habe ich einen guten Blick auf die idyllische Moorwiese.

Ein Stück weiter erblicke ich eine Dreiergruppe von Orchideen, die etwas näher am Wegrand stehen.

Drollig, diese hell-rosa Knabenkräuter stehen hier offenbar am Wegrand und die anderen, dunkleren Arten stehen mitten in der feuchten Wiese.

Dieser Ausflug entwickelt sich zur reinsten Orchideen-Wanderung.

Die Wiese sieht so idyllisch aus wie aus dem Bilderbuch.

Vom vielen blühenden Gras beginnt meine Nase aber arg zu laufen und zu zwicken. Die hiesige Sorte ist meine Heuschnupfennase wohl nicht gewöhnt und reagiert besonders empfindlich darauf. Mit dem heimischen Gras habe ich mich schon einigermassen arangiert und komme meistens ganz passabel über die Blütezeit.

An einer Böschung wächst Sternmiere mit hübschen weissen Sternblüten.

Auch die ährige Teufelskralle entdecke ich.

Die kannte ich bisher nur von Bildern.

Wie die Teufelskralle auf dem Kaiserstühler Badberg ist auch diese Teufelskralle nicht verwandt mit der afrikanischen Heilpflanze Teufelskralle.

Stattdessen gehört die ährige Teufelskralle zur Familie der Glockenblumen, was mich ziemlich erstaunt.

Mitten in dem Bächlein am Wegesrand steht eine kleine Brunnenschale, in die Wasser aus einem Rohr rinnt und plätschert.

Das macht einen ziemlich romantischen Eindruck und genau das soll es wohl auch, denn es handelt sich um eine neue Installation und keinen alten Brunnen, der Nutzzwecken diente.

An einer Stelle wachsen lauter Zottel-Wicken.

Die haben erstaunlich schöne Blüten, die zwischen rosa, violett und weiss changieren.

Noch ein Knabenkraut steht am Wegrand, als wäre es ein Abschiedsgruss der Orchideen.

Zumindest vermute ich, dass dies die letzte Orchidee auf dieser Wanderung ist, denn die Landschaft ändert sich hier, sodass ich keine weiteren Orchideen vermute.

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