Kräuter-Wanderung: Frühling am Limberg

  

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Schliesslich erreiche ich die Höhe der Burg.

Von hier aus hat man einen phantastischen Blick.

Der Rhein ist noch ein wenig kleiner geworden von hier oben.

Über die Rheininsel hinweg sieht man ganz schmal auch den grossen Rheinkanal.

Das weisse Gebäude vom Wasserwerk kann man etwas deutlicher erkennen.

Ein paar Meter unter dem Burgturm erstreckt sich eine grasbewachsene Ebene innerhalb der Burgmauern.

Die Burgherren hatten früher wohl recht viel Platz.

Und strategisch lag die Burg auch ganz hervorragend, denn bei dem Blick hatte man den ganzen Rhein unter Kontrolle. Schlau diese alten Burgenbauer.

In der Nähe der Mauer wächst Goldnessel.

Die Goldnesseln treffe ich immer nur in lichten Wäldern oder in der Nähe davon.

In der Mitte der Burgmauer ist ein Tor, durch das der Lehrpfad nach unten führt.

Hinter der Burg verlaufen mehrere Wege, die sich in verschiedene Richtungen erstrecken.

Der Lehrpfad führt mich in den hinteren Teil des Berges.

Kurz hinter der Burg befindet sich ein Bunker und der sogenannte Westwall aus der jüngeren Vergangenheit.

Auch dieser Wall wurde gebaut, weil der Limberg so günstig gelegen ist.

Im Verlauf des zweiten Weltkriegs wurden Wall und Bunker jedoch gesprengt.

Hier in der Nähe wachsen etliche mandelblättrige Wolfsmilche.

Der Wald um die Limburg ist voller verschiedener Wolfsmilche.

Ich kann sie gar nicht alle richtig auseinanderhalten.

Wie so oft in der Nähe von alten Gemäuern wächst hier auch das kleine Immergrün.

Es erhöht noch den Zauber dieses Frühlingswaldes.

Allmählich wird mir klar, dass es sich wirklich lohnt, im Frühling auf den Limberg zu steigen.

Ein Stichweg führt zu einem Steinbruch.

Hier sieht man drei Schichten Gestein.

Unten eine Lavaschicht, in der Mitte Tuff und darüber eine zweite Lavaschicht.

In den Gesteinen sollen die verschiedensten edlen Mineralien eingeschlossen sein, unter anderem sogar Opale. Das kann ich ja kaum glauben, aber es steht auf einer Infotafel.

Bestimmt sind es nur winzige Spuren von Opal, sonst wären hier ja massenhaft Edelsteinsammler unterwegs.

Am Boden liegen etliche interessant aussehende Steine.

Hier einer in dunkelrot-schwarz mit weiss schimmernder Bänderung.

Da hier ein Natuschutzgebiet ist, rühre ich nichts an, sondern knipse den Stein nur, auch wenn es mir in den Fingern juckt, einen mitzunehmen. Aber die Wanderer nach mir, wollen die Steine ja schliesslich auch noch sehen. Und ausserdem will ich mich nicht mit schweren Steinen belasten, auch wenn sie noch so klein sind.

Am Fuss des Steinbruchs sieht man eine Höhle neben einem Efeubewuchs.

Auf der Infotafel wird ausdrücklich vor Steinschlag gewarnt, darum gehe ich nicht zu der Höhle. Sonst hätte es mich wohl schon gereizt, mal einen Blick hinein zu werfen.

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