Kräuter-Wanderung: Frühling am Limberg

  

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Auf dem Weg zum Einstieg in den Berg komme ich an einem grossen Schöllkraut vorbei, das in voller Blüte steht.

Es wirkt wie ein Busch, so kräftig wie es dasteht.

Dann komme ich Startpunkt des Lehrpfades.

Von hier aus geht es steil bergauf, auf einer langezogenen Waldtreppe mit Holzschwellen als Stufen.

Ich bin froh, dass ich diesmal das Fahrrad abgestellt habe, denn als ich den Weg letztes Jahr mitsamt Fahrrad erklommen habe, war das alles andere als ein Vergnügen. (Siehe: Kräuter-Radtour: 28.7.2006: Zum Limberg bei Sasbach - Seite 3)

Gleich am Anfang des Aufstiegs begrüssen mich zahlreiche Sternmieren.

Dicht an dicht stehen sie und bilden ganze Polster.

Das fängt ja gut an mit den Pflanzen-Raritäten.

Auch der Gundermann begrüsst mich auf der Waldtreppe.

Den würde ich zwar nicht gerade als Rarität bezeichnen, aber ich freue mich immer wieder, wenn ich ihn treffe.

Gleich als nächstes komme ich aber gewaltig ins Staunen.

Denn da wächst eine stinkende Nieswurz.

Aus den Blüten hängen schon die schotigen Früchte.

Diese Pflanze verwandelt den lichten Wald gleich in eine magische Oase.

Ob ich wohl als nächstes Elfen und Kobolde treffe?

Die Knoblauchsrauke ist schon deutlich profaner.

Sie sieht aber sehr hübsch aus.

Alle paar Meter stehen welche davon.

Auch ein paar Weisswurze wachsen am Wegrand.

Sie sind schon ziemlich weit entwickelt.

Nach kurzer Zeit, aber etwas schnaufend, erreiche ich den Fuss der Burgruine.

Sie sieht schon beeindruckend aus, wie sie so in den Himmel ragt.

Von dieser Höhe aus sieht der Rhein schon aus wie ein glitzerndes, blaues Band.

Am Ufer sieht man den Parkplatz, wo ich mein Fahrrad geparkt habe.

Dann treffe ich auf eine Sonnenwend-Wolfsmilch.

Gefällt mir, mit ihren gelben blütenartigen Blättern.

Ein paar Frühlings-Fingerkräuter säumen den Wegrand.

Und eine einzelne Platterbse bringt ein wenig rosarot in die Farbenfülle.

Echt erstaunlich, wieviele interessante Pflanzen ich schon auf dieser kleinen Strecke entdeckt habe.

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