Kräuter-Radtour: Blütenpracht im Winter

  

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In Bodennähe blüht der kleine Quendel.

Seine Blätter duften jedoch nicht so stark wie im Sommer.

Die grün blühende Wolfsmilch hätte ich vor lauter Farbtupfern überall fast übersehen.

Aber auch sie hat sich in die winterliche Blütenpracht eingereiht.

Ob wir wohl zu Neujahr auf Erdbeeren hoffen können?

Die Erdbeerblüten geben zumindest ihr Bestes, dass dem so sein könnte.

Aber bestimmt kommt bis zur Reife der Früchte noch ein ordentlicher Wintereinbruch.

Der Blick zurück zeigt Oberbergen, zwischen all den Weinbergen.

Und nach vorne blickend sehe ich allmählich die typischen Graskuppeln des Badbergs.

Im unteren Bereich ist der Badberg ziemlich steil, aber hier oben ist er sanft geschwungen.

Auf dem Halbtrockenrasen steht ein Wacholderbusch mit spitzen Nadeln, aber leider ohne Beeren.

Und dann sehe ich eine seltsame Blume, die mich an Anemonen erinnert.

Aber sie hat jede Menge Blütenblätter, mindestens fünfzehn.

Ob es dennoch eine Annemone ist?

In meinen Bestimmungsbüchern finde ich nämlich keine Verwandte der Anemone, die so aussieht.

Ganz in der Nähe blühen auch normale Anemonen.

Im Gras steht, nein liegt eher, ein kleiner Färberginster mit gelben Blüten.

Inzwischen bin ich so hoch oben, dass ich über den gesamten Rücken des Badbergs schauen kann.

Das typische Schachbrettmuster ist auch jetzt zu sehen und eine Hügelkuppe folgt der nächsten.

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