Kräuter-Wanderung: Zum Totenkopf-Gipfel

  

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Am Wegesrand steht der Pyräneen-Storchschnabel und blüht in leuchtendem Dunkelrosa.

Seine Blüten sind ein wenig angeknabbert, aber das tut der Leuchtkraft seiner Blüten keinen Abbruch.

Einige Astern leuchten violett aus dem Grün der Böschungen.

Die Hagebutten leuchten aber noch viel mehr.

Auf den Böschungen wachsen zahlreiche Wildrosen-Sträucher und überall blitzen zur Zeit die roten Hagebutten hervor.

Im Frühsommer sieht es hier bestimmt auch sehr schön aus, wenn all diese Sträucher blühen.

An einem wilden Rosenstrauch fällt mir ein bizarr geformter leuchtend roter Schlaf-Gallapfel ins Auge.

Solchen Galläpfeln der Rosen wird nachgesagt, dass sie den Schlaf fördern, wenn man sie unters Kopfkissen legt.

Inmitten dieses hübschen Gestrüpps wachsen übrigens Insekten heran, deren Mutter den Stengel des Rosenstrauchs mit Eiern und einem speziellen Saft infizierte.

Überall wächst das kanadische Berufkraut.

Mit dem Himmel als Hintergrund wirkt es fast wie ein imposanter Baum.

Aber es handelt sich um das bekannte "Unkraut", ausnahmsweise von unten fotografiert.

Ganz weit unten wächst auch der Mauerpfeffer, der hier in der Gegend an keiner trockenen Stelle fehlt.

Ein Berberitzen-Strauch fällt mir ins Auge, mit seinen länglichen roten Früchten.

Diesmal wage ich es, eine der Beeren zu probieren. Sie schmeckt sauer, ganz wie erwartet.

Ich kann mir gut vorstellen, dass man aus den Beeren eine leckere Marmelade kochen kann, wenn man eine Lösung für die Kerne findet. Hier wachsen allerdings nicht genug Berberitzen, um diesen Versuch in Angriff zu nehmen.

In der Nähe wächst der Purgier-Kreuzdorn mit seinen schwarzen Beeren.

Aus diesen sollte man besser keine Marmelade kochen, es sei denn, man will massiv abführen.

Probiert habe ich die Beeren sicherheitshalber nicht, aber ich rechne eigentlich nicht mit einem guten Geschmack bei ihnen.

An manchen Stellen wächst reichlich Eisenkraut und blüht mit seinen zierlichen weiss-rötlichen Blüten.

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