Kräuter-Wanderung: Zur Gottesanbeterin auf dem Badberg

  

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Vom Weg entlang des Badbergs hat man streckenweise einen guten Blick auf die Berge der gegenüberliegenden Talseite.

Vor dem bewaldeten Totenkopf liegen einige gemütliche Hänge, an denen im unteren Bereich Wein wächst und weiter oben Wiesen für eine runde Kuppe sorgen.

Die Beeren des Weissdorns sehen hier ausgesprochen perfekt aus.

Wie aus dem Bilderbuch, so kräftig rot und glänzend, wie matt lackiert.

Holunderbeeren wachsen auch am Wegrand.

Im Moment beert es an allen Ecken.

Der Höhepunkt der Blütenzeit ist längst überschritten, jetzt ist die Erntezeit der Früchte.

Mitten im Buschdickicht gluckert eine Quelle.

Man muss sich zwischen den Sträuchern fast durchzwängen, um zu ihr zu gelangen.

Vor der Quelle stehen prachtvolle zottige Weidenröschen mit ihren leuchtenden dunkelrosanen Blüten.

Daneben wachsen auch die heilkräftigen kleinblütigen Weidenröschen, die hier in der Gegend viel seltener sind als ihre grossblütigen Schwestern.

Sogar Berberitzen tragen ihre leuchtenden Früchte.

Die Gegend hier ist nicht nur reich an angebauten Früchten, sondern auch an wildwachsenden Früchten aller Art.

Der Blutweiderich steht natürlich auch an dem Rinnsal, das aus der kleinen Quelle entstanden ist.

Und dass sich hier auch der Wasserdost niedergelassen hat, wundert mich überhaupt nicht.

Von oben sonnig und warm, von unten gut befeuchtet, was will so ein Wasserdost mehr?

Dann sehe ich auch die rote Variante des Hohlzahns.

Der war mir bisher hauptsächlich im Schwarzwald aufgefallen, aber anscheinend mag er auch die warme Ebene, beziehungsweise das Minigebirge Kaiserstuhl.

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