Kräuter-Wanderung: Von Hinterzarten nach Titisee

  

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Mitten im Wald wächst Fingerhut, einer davon sogar mit weissen Blüten.

Die Blütezeit nähert sich wohl schon dem Ende, denn nur noch die oberste Spitze blüht, der Rest ist schon verblüht.

Überraschend komme ich an einer Kneipp-Anlange vorbei mit Becken zum Wassertreten und einem Brunnen für Armbäder.

Dieses tolle Angebot lasse ich mir natürlich nicht entgehen, denn ich liebe kaltes Wasser und meine Füsse können eine Erfrischung gut gebrauchen.

Bei der Gelegenheit mache ich auch gleich eine Frühstückspause.

Nicht weit dahinter komme ich wieder in den Ort.

Am Ortseingang befindet sich ein Beet mit enorm grossen Glockenblumen.

Offenbar handelt es sich um pfirsichblättrige Glockenblumen.

Zurück in Hinterzarten bin ich wieder mitten im Trubel.

Die meisten Häuser sind im typischen Schwarzwaldstil gebaut.

Manche tragen beeindruckend üppigen Blumenschmuck.

In der Ortsmitte biege ich ab in Richtung Titisee. Wegen der guten Aussicht, die ich mir erhoffe, wähle ich den Weg über den Berg und nicht den bequemen Weg über Winterhalde.

Kurz vor dem Ortsende steht eine Kirche.

Im Hintergrund kann man die Sprungschanzen sehen.

Dort oben will ich hin, denn dort ist auch der Aussichtspunkt und der Höhenweg nach Titisee.

Kaum komme ich in den Wald, sehe ich zahlreiche Hasenlattiche.

Sie haben ganz besonders filigrane Blüten und davon auch noch viele.

Man muss aber dicht herangehen, um die Blüten voll würdigen zu können.

Kaum zu glauben, dass es sich bei dieser Pflanze um einen Korbblütler handelt, also um ein Mitglied der Familie von Löwenzahn und Ringelblume.

Im Wald wachsen auch echte Springkräuter mit ihren gelben Blüten.

Es sieht lustig aus, wie die Blüten am Stengel hängen.

Am Weg reckt sich eine bewachsene Felsengruppe in die Höhe.

Kann man leider auf dem Bild kaum erkennen.

Am Hang auf der anderen Seite des Weges wachsen Blaubeeren.

Natürlich habe ich geprüft, ob es echte Blaubeeren sind und keine Rauschbeeren wie im Moor.

Sie schmecken lecker, was wohl Beweis genug ist.

Am liebsten würde ich ausgiebig Blaubeeren sammeln und naschen, aber da ich noch einen weiten Weg vor mir habe, verkneife ich es mir lieber.

Dann stosse ich auf die ersten Wald-Wachtelweizen, die hier überall wachsen, wie sich im Laufe des Weges harausstellt.

Auf dem Bild sehen die Blüten gross aus, doch sie sind winzig klein und nur zu erkennen, wenn man genau hinschaut.

Am Berghang wächst Moos, das gerade blüht.

Zumindest sehen die kleinen, gestengelten Knubbel so aus als wären es Moos-Blüten.

Der Weg führt mich bergauf fast bis ans Ende des kleinen Bergmassivs und dann geht es wieder in die Gegenrichtung und noch weiter bergauf.

Ein Schild weist mich darauf hin, dass der Weg gesperrt ist, weil oben auf dem Berg ein Sommer-Skispringen stattfindet. Der Weg zu den Scheibenfelsen und nach Titisee sei aber frei.

Jetzt erfahre ich auch endlich, was das für ein Trubel in Hinterzarten ist, und warum es die jungen Leute hier her verschlagen hat.

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