Kräuter-Wanderung: Von Hinterzarten nach Titisee

  

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Besonders gelungene Exemplare des Gilbweiderichs lachen mir entgegen.

Sie haben Blüten wie aus dem Bilderbuch.

Die Gilbweideriche, denen ich begegne, werden immer schöner und üppiger.

Dann sehe ich winzige Blüten, die an Hahnenfuss erinnern, aber kleiner sind und deutlichere Lücken zwischen den einzelnen Blütenblättern aufweisen.

Vermutlich ist das der Sumpf-Hahnenfuss, aber ich bin mir nicht sicher, denn ich finde nicht viele Infos über dieses besondere Kraut der Hahnenfuss-Familie.

Hier blickt man über die Feuchtwiese, die von Fichten durchsetzt ist.

Ein Schild erklärt, dass es sich um eine Feuchtwiese handelt.

Einige Sumpf-Kratzdisteln wachsen auch auf dieser Wiese.

Ihre violetten Blüten bilden einen schönen Kontrast zu der grünen Natur und den gelb blühenden Blumen.

Dann sehe ich eine Gruppe Ackerminze-Pflanzen.

Sie duften würzig nach Minze und stehen in voller Blüte.

Und weil mir die Blüten der Ackerminze so gut gefallen, hier noch mal eine Grossaufnahme der Blüten, die sich quirlartig um den Stengel gruppieren.

Die schmalblättrigen Weidenröschen sind hier wirklich häufig.

Nicht nur ihre Blütenstände leuchten herrlich, sondern auch die einzelnen Blüten finde ich so schön, dass ich es mir nicht verkneifen konnte, hier noch mal eine der zahlreichen Blüten, die ich fotografiert habe, zu zeigen.

Inzwischen gehe ich an der Obergrenze des Moores zwischen Naturschutzgebiet und Bundesstrasse, von der ich regen Autoverkehr höre.

Diese vielen Autos trüben ein wenig den Naturgenuss, aber die Umgebung ist so schön, dass ich die Ohren auf Durchzug stelle und mich an den Wiesen, Blumen und Bäumen erfreue.

Hier wächst auch der grosse Wiesenknopf.

Bei uns im Tal habe ich den noch nicht entdeckt, stattdessen kommt bei uns der kleine Wiesenknopf, die Pimpinelle, recht häufig vor.

Am Hang wachsen immer wieder Gruppen von rundblättrigen Glockenblumen.

Sie sehen nett aus, die kleinen blauen Glöckchen.

Bei ihrem Anblick muss ich an Elfen denken, die um die Blumen flattern, sobald wir Menschen und verzogen haben.

Hier oben in den Bergen blüht sogar das Johanniskraut noch.

Bei uns im Tal ist es fast überall längst verblüht.

Das zeigt mir ganz deutlich den Unterschied zwischen den beiden Klimazonen.

Ich merke es auch daran, dass mir mit meinem T-Shirt doch ein wenig frisch ist. Allerdings ist es im Moment fast in ganz Deutschland kühl, erschreckend kühl nach sechs Wochen voller Hitze. Meine Regenjacke erweist sich aber als gute Sommerjacke, die auch die Kälte spürbar abhält.

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