Kräuter-Radtour: Zum Limberg bei Sasbach

  

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Die Disteln blühen inzwischen auch fast überall.

Leider kann ich die Distelarten bisher nur schlecht voneinander unterscheiden.

Meine Bestimmungsbücher kennen auch nur wenige Distelarten, aber ich habe immer den Eindruck, dass es viel mehr Arten gibt, weil sich die Disteln am Wegrand oft unterscheiden.

Da die meisten Disteln aber keine besonderen Heilpflanzen sind, habe ich die Identifizierung der unterschiedlichen Distelarten noch nicht sehr gründlich verfolgt.

Am Wegesrand wachsen ein paar kleine Hornklee-Pflanzen.

Wenn man sich zu ihnen herunterbeugt, dann sieht man ihre entzückenden gelben Blüten.

Am Ufer stehen natürlich wieder einige Karden, diesmal rosa blühende.

Direkt am Wasser stehen grosse Karden, auf dem Wiesenstreifen daneben sind sie sehr klein, nur knapp kniehoch.

Die Wiese wurde wohl vor kurzem gemäht und dann haben sich die Karden beeilt, um schnell auf kurzen Stielen neu Blütenköpfe zu bilden.

Dieses Phänomen sehe ich bei vielen Pflanzen, die auf gemähten Wiesenstreifen wachsen. Sie lassen niedrige Stengel wachsen, um schnell Blüten bilden zu können.

Hier und da sehe ich auch Zaunwinden.

Ihre Blüten sehen immer so schön aus, als wären es Zierpflanzen, die absichtlich kultiviert wurden.

Über den Kanal hinweg kann man in der Ferne den Kaiserstuhl sehen.

Die Morgensonne über den Bergen versucht, sich ihren Weg durch die Wolken zu bahnen, was ihr teilweise auch gelingt.

Einige der Wolken scheinen jedoch stärker zu sein als das Sonnenlicht.

Der Beifuss blüht mit seinen netten, grünlichen Knubbeln.

Bei dem gedämpften Licht kann man diesen Effekt sogar ziemlich gut einfangen, was bei hellem Sonnenschein meistens gar nicht möglich ist.

Den hübschen Kanal habe ich hinter mir gelassen und befinde mich auf dem Weg durch die Felder zum nächsten Dorf.

Der Weg führt mich vorbei an einem frisch gemähten Kornfeld, dass im Morgenlicht herrlich leuchtet, was man auf dem Foto leider gar nicht erkennen kann.

Dahinter sieht man, wie ein Maisfeld mit riesigem Wasserstrahl bewässert wird und noch weiter hinten erkennt man den Totenkopf, das ist der höchste Berg des Kaiserstuhls.

Seit dem letzten Bild ist eine halbe Stunde vergangen und ich bin mit voller Pedalkraft auf der Landstrasse gen Marckolsheim geradelt.

Zuerst tröpfelte es nur etwas, dann hörte ich Donner und der Regen wurde stärker.

Glücklicherweise habe ich mein Regencape dabei, das seinen Dienst ordentlich verrichtet.

Als ich beim Wasserkraftwerk von Marckolsheim ankomme, das man hier auf dem Bild sehen kann, regnet es bereits in Strömen.

Auf dem Weg bergan zur Schleuse spritzt mir das Regenwasser ins Gesicht.

Noch freue ich mich über die kostenlose kalte Dusche und finde es ganz lustig, durch den Regen zu radeln. Ich frage mich jedoch, wie es mit meinem Ausflug wohl weitergeht.

Auf dem Bild sieht man den Rheinkanal hinter der Schleuse.

Jetzt bin ich schon auf der deutschen Rheinseite angekommen.

Auf einem Parkplatz knipse ich ein Bild von der Rheinbrücke, über die ich gekommen bin.

Es regnet immer noch.

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