Pastinake

  
Pastinake


Die Pastinake ist ein Doldenblütler und sieht sowohl über als auch unter der Erde einer Karotte sehr ähnlich, nur dass die Wurzel der Pastinake beige/hellgelb ist. Die Pastinake wird nicht nur als Gemüse angebaut, sie wächst auch wild an Wegesrändern. Lange Zeit war Pastinake eine wichtige Nahrungspflanze, bis sie durch die Kartoffel ersetzt wurde.



Steckbrief

Heilwirkung:
harntreibend
Anwendungsbereiche:
wissenschaftlicher Name: Pastinaca sativa
Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Apiaceae)
Pflanzengattung: Pastinaken (Pastinaca)
Andere Namen: Pastinak,
Verwendete Pflanzenteile: Früchte und Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Ballaststoffe, Bergapten, Calciumoxalat, Imperatorin, Kalium, Proteine, Vitamin C, Xanthotoxin
Sammelzeit: Früchte: August, Wurzel: Herbst


Anwendung

Pastinake Rübe


Am einfachsten und auch am schmackhaftesten ist die Zubereitung der Wurzel in der Küche, z.B. lässt sich die Rübe als cremige Suppe oder als Püree zubereiten. Der Pastinaken Geschmack ähnelt dem Geschmack einer Petersilienwurzel, also einer Mischung von Karotten und Sellerie.

Pastinaken Rezepte:

Rezept: Pastinaken-Suppe

In diesem Video stelle aus der Pastinaken-Wurzel eine leckere Creme-Suppe her:

Dauer: 4 Min 09 Sek


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Pflanzenbeschreibung

Pastinake


Die Pastinake ist ein Doldenblütler und die Pflanzen werden zwischen 40 und 150 cm hoch. Sie hat eine fleischige beige Rübe, die eine Karottenrübe ähnlich sieht. Die Rübe ist bis zu 20 cm lang und bis zu 7 cm dick (siehe Bilder).
Die kleinen Blüten der Dolden sind gelb (siehe Bilder) und die Blütezeit ist zwischen Juli bis September.



Geschichtliches

Pastinake


Schon in der Antike waren Pastinaken wertvolle und geschätzte Nahrungsmittel und hielt die Menschen gesund. In Zeiten der Pest diente die Pastinake als Heilmittel gegen die Pest. Da in früheren Zeiten die Kartoffeln in Europa noch unbekannt war, Kartoffeln spielen erst seit etwa 200 Jahren eine größere Rolle, hatte die Pastinake eine ähnliche Bedeutung wie die Kartoffel heute. Die Kartoffel verträngte die Pastinake, erst in den letzten Jahrzehnten erlebt die Pastinake eine Renaissance.

Anbau

Pastinake


Die Pastinake wächst überall da wo auch die Karotte wächst. Die Samen werden im März in Reihen von etwa 50 cm ausgesät, die Saattiefe beträgt etwa 2 cm. Die Pastinake braucht ausreichend Wasser, verträgt aber keine Staunässe.

Ernte und Lagerung

Pastinake


Geernten wird die Pastinakenwurzel ab Oktober bis in den frühen Winter hinein, sie lassen sich wie Karotten einlagern. Bei zu langer Lagerzeit neigt die Pastinakenrübe zum bitter werden.

FAQ

Was sind Pastinaken?

Meistens ist mit der Pastinake die Rübe der Pastinakenpflanze gemeint, so etwas wie eine Karotte nur statt orange ist die Rübe beige/weiß-gelb.

Wie schmecken Pastinaken?

Sie schmecken ähnlich wie Petersilienwurzeln, bzw. wie eine Mischung aus Karotte und Sellerie.