Zwetschge in der Küche

  
Pflaume
Im frühen Herbst reifen die blauen Zwetschgen, auch Pflaumen genannt, an ihren Bäumen und laden ein zu Pflaumenkuchen und Pflaumenmus.

Zwetschgen schmecken jedoch nicht nur lecker, sie sind auch ein nützliches Heilmittel, das vor allem die Verdauung erleichtert.



Steckbrief

Heilwirkung: Appetitlosigkeit,
Gicht,
Halsschmerzen (Blätter),
Leberleiden,
Nierenprobleme,
Rheuma,
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:Prunus domestica
volkstümliche Namen:Pflaume, Zwetschke, Zwetsche, Quetsche, Plummen, Prammen
Verwendete Pflanzenteile:Laub, Harz, Früchte
Inhaltsstoffe:Eiweiss, Kohlenhydraten, Fett Stärke, Rohrzucker, Mineralstoffe, Fruchtsäuren
Sammelzeit:Laub: Mai bis August, Harz: Mai bis Juli, Früchte: September bsi Oktober


Anwendung

Zwetschge
Gedörrte Zwetschgen werden eingeweicht gern gegen Verstopfung eingenommen. Am Abend weicht man fünf bis zehn trockene Pflaumen ein und nimmt sie morgens zu sich. Die Zwetschgen enthalten viel Pektin, das aufquillt und den Stuhl dadurch weich macht.

Diese eingeweichten gedörrten Zwetschgen helfen aber auch bei Nierenerkrankungen, Gicht, Rheuma und Problemen der Leber.

Alternativ zu den Dörrpflaumen kann man auch Zwetschgenmus einnehmen, um den Stuhlgang zu fördern.



Pflanzenbeschreibung

Zwetschgenbaum
Der Zwetschgenbaum wird drei bis zehn Meter hoch. Manchmal haben seine Zweige Dornen aber nicht immer.

Die elliptischen Blätter spriessen im Mai gleichzeitig mit den weissen Blüten.

Die länglichen Früchte reifen im September bis Oktober. Sie sind blauviolett gefärbt. Andere Pflaumensorten haben auch andere Farben, beispielsweise rot oder orange.

Im Innern der Zwetschge befindet sich ein Steinkern mit spitzen Enden und rauher Schale.