Dill in der Küche

  
Dill
Vor allem als Würzkraut für Gurken und Salate ist uns der Dill bekannt.

Er hat jedoch, ähnlich wie sein Bruder, der Fenchel, zahlreiche Heilfähigkeiten. Besonders hervorzuheben ist seine milchfördernde Eigenschaft. Ausserdem lindert er die Blähungen von Säuglingen.



Steckbrief

Heilwirkung: Appetitlosigkeit,
Blähungen,
Hämorrhoiden,
Magenbeschwerden,
Milchfördernd,
Schlaflosigkeit,
Gebärmutterkrämpfe,
Menstruationsbeschwerden,
Geschwüre
wissenschaftlicher Name:Anethum graveolens
englischer Name:Dill
volkstümliche Namen:Däll, Gurkenkräutel, Kappernkraut, Till
Verwendete Pflanzenteile:Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:Ätherisches Öl, bisher unbekannte Wirkstoffe
Sammelzeit:Juni bis September


Anwendung

Dillsamen kann man als Tee oder in Wein gekocht gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Milchförderung einsetzen.

Als milder Tee hilft der Tee auch gegen blähungen bei Babies, ähnlich wie der Fenchel.

Wenn man das Kraut als Sitzbad benutzt, hilft es gegen Krämpfe der Gebärmutter, beispielsweise bei schmerzhafter Menstruation.

Äusserlich als warme Kompresse in Olivenöl hilft Dill gegen Geschwüre.

Der häufigste Einsatzzweck des Dills ist jedoch die Küche. Dort würzt man damit Gurken, Salate und Sossen.


Pflanzenbeschreibung

Dill
Die Stengel des einjährigen Dills werden zur Blütezeit bis zu einem Meter hoch.

Die fadendünnen Blätter sind bläulich und zart doppelt gefiedert.

Die gelben Blütendolden sind gross aber luftig. Die eigentlichen Blüten sind sehr zierlich.

Die gesamte Pflanze riecht deutlich nach Dill. Daran kann man sie auch von anderen Doldenblütlern unterscheiden.