Boretsch in der Küche

  
Boretsch
Der Boretsch wird häufig in Gärten als Küchenkraut angebaut. Mit seinen fleischigen, haarigen Blättern sieht er zunächst gar rauh aus, aber die zierlichen, blauen Blüten erwecken schliesslich einen ganz anderen Eindruck.

Dass der Boretsch geschmacklich sehr gut zu Gurken passt, hat ihm den Namen "Gurkenkraut" eingebracht.

Auch als Heilpflanze ist der Boretsch seit altersher sehr beliebt. Traditionell wird er gegen Herzschwäche und Melancholie verwendet.

Doch auch für die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel kann er gute Dienste leisten.

Äusserlich angewandt hilft er gegen schlecht heilende Wunden, Eiterbeulen und Ausschläge.



Steckbrief

Heilwirkung: beruhigend,
entgiftend,
entzündungshemmend,
erweichend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
Trockener Husten,
Fieber senkend,
Verstopfung,
Gicht,
Rheuma,
Herz stärkend,
Nervöse Herzbeschwerden,
Bluthochdruck,
Depressionen,
Nervenschwäche,
Schlaflosigkeit,
Menstruationsbeschwerden,
Ekzeme,
Hautausschläge,
Schlecht heilende Wunden,
Furunkel,
wissenschaftlicher Name:Borago officinalis
englischer Name:Borage
volkstümliche Namen:Biretsch, Blauhimmelstern, Boraken, Borgel, Borretsch, Gegenfrassbleaml, Gurkenkraut, Herzblumen, Herzfreud, Liebäuglein, Wohlgemuth
Verwendete Pflanzenteile:Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:Schleim, Alantoin, Alkaloid, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine
Sammelzeit:Juni bis August


Anwendung

Siehe: