Video: Kokosöl-Handcreme selber machen


  

Kokosöl-Handcreme selber machen In diesem Video zeige ich, wie man eine Kokosöl-Handcreme selber machen kann.

Dauer: 5:32


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So macht man eine Kokosöl-Handcreme mit nur 4 Zutaten.

Zutaten:

  • 70 gr Kokosöl
  • 7 g Emulsan (Emulgator)
  • 1-2 g Bienenwachs
  • 70 ml Wasser

Das Kokosöl ist die fettige Basis dieser Creme. Kokosöl ist sehr hautfreundlich und hat pflegende Wirkung.

Emulsan ist der Emulgator dieser Creme. Es verbindet die fettigen mit den wässrigen Zutaten. Darum ist Emulsan eine unentbehrliche Zutat dieser Creme. Außerdem hat es hautpflegende Eigenschaften und sorgt dafür, dass die Creme auf der Haut nicht allzu sehr glänzt.

Bienenwachs dient der Verdickung der Creme. Außerdem schützt es die Haut vor Umwelteinflüssen.

Wasser sorgt dafür, dass eine Creme entsteht, die gut in die Haut einzieht. Ohne Wasser würde eine reine Fettsalbe entstehen. Am besten verwendet man destilliertes Wasser. Man kann aber auch stilles Mineralwasser nehmen.

Wer will kann noch ein paar andere Zutaten in die Creme einarbeiten.

Extra Zutaten: 5 g Urea 5 ml Glycerin 10-15 Tr ätherische Öle nach Wahl 15 Tr Konservierungsmittel (z.B. Biokons plus)

Urea ist eine Substanz, die auch im Körper vorkommt. In der Haut sorgt sie dafür, dass die Haut nicht austrocknet. Menschen, die eine sehr trockene Haut haben, haben häufig zu wenig Urea im Bereich der Haut.

Glycerin ist auch eine körpereigene Suubstanz. In geringer Dosis hilft es auch dabei, ein Austrocknen der Haut zu verhinden. Es wirkt also feuchtigkeitsspendend. In hoher Dosis wirkt es jedoch austrocknend auf die Haut, was es bei manchen Menschen, die den Zusammenhang nicht kennen, in Verruf gebracht hat.

Ätherische Öle kann man eintropfen, damit die Creme einen Duft nach Wahl bekommt. Ich habe ätherisches Limetten-Öl verwendet, weil das schön frisch riecht. Man kann aber auch jedes andere ätherische Öl verwenden, das man gerne riecht.

Das Konservierungsmittel sorgt dafür, dass die Creme länger hält. Ohne Konservierungsmittel hält die Creme etwa 2 Wochen, mit Konservierungsmittel 3-6 Monate.

Die Creme lässt sich gut verstreichen und zieht relativ schnell ein. Die Hände fühlen sich dadurch angenehm weich und gut gepflegt an.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


Produkttipps



Text im Video (Transscript)

So macht man eine Kokosöl-Handcreme.
Ich zeige, wie es geht.

Man braucht:
70 gr Kokosöl
7 g Emulsan (Emulgator)
1-2 g Bienenwachs
70 ml Wasser

Das Kokosöl ist die fettige Basis dieser Creme.
Kokosöl ist sehr hautfreundlich und hat pflegende Wirkung.

Emulsan ist der Emulgator dieser Creme.
Es verbindet die fettigen mit den wässrigen Zutaten.
Darum ist Emulsan eine unentbehrliche Zutat dieser Creme.
Außerdem hat es hautpflegende Eigenschaften
und sorgt dafür, dass die Creme auf der Haut nicht allzu sehr glänzt.

Bienenwachs dient der Verdickung der Creme.
Außerdem schützt es die Haut vor Umwelteinflüssen.

Wasser sorgt dafür, dass eine Creme entsteht, die gut in die Haut einzieht.
Ohne Wasser würde eine reine Fettsalbe entstehen.
Am besten verwendet man destilliertes Wasser.
Man kann aber auch stilles Mineralwasser nehmen.

Wer will kann noch ein paar andere Zutaten in die Creme einarbeiten.

Und zwar:
5 g Urea
5 ml Glycerin
10-15 Tr ätherische Öle nach Wahl
15 Tr Konservierungsmittel (z.B. Biokons plus)

Urea ist eine Substanz, die auch im Körper vorkommt.
In der Haut sorgt sie dafür, dass die Haut nicht austrocknet.
Menschen, die eine sehr trockene Haut haben, haben häufig zu wenig Urea im Bereich der Haut.

Glycerin ist auch eine körpereigene Suubstanz.
In geringer Dosis hilft es auch dabei, ein Austrocknen der Haut zu verhinden.
Es wirkt also feuchtigkeitsspendend.
In hoher Dosis wirkt es jedoch austrocknend auf die Haut,
was es bei manchen Menschen, die den Zusammenhang nicht kennen, in Verruf gebracht hat.

Ätherische Öle kann man eintropfen, damit die Creme einen Duft nach Wahl bekommt.
Ich habe ätherisches Limetten-Öl verwendet, weil das schön frisch riecht.
Man kann aber auch jedes andere ätherische Öl verwenden, das man gerne riecht.

Das Konservierungsmittel sorgt dafür, dass die Creme länger hält.
Ohne Konservierungsmittel hält die Creme etwa 2 Wochen,
mit Konservierungsmittel 3-6 Monate.

Die Zutatenliste findet Ihr auch in der Infobox und auf meiner Webseite naturkosmetik-selbstgemacht.de

Zum Erhitzen der Zutaten und Anrühren der Creme nehme ich hitzefeste Bechergläser.
Man kann aber auch einfache Marmeladengläser verwenden. Beide sollten sehr sauber gespült sein.

Zuerst gebe ich das Kokosöl ins Glas.
Dazu kommt das Emulsan und das Bienenwachs.
Diese Mischung ist die Fettphase.

Das Wasser ist schon in einem hitzefesten Glas.
Dazu gebe ich das Glycerin und das Urea-Pulver.
Diese Mischung ist die Wasserphase.

Nun stelle ich beide Gläser in ein heißes Wasserbad.
Dazu verwende ich köchelndes Wasser in einem kleinen Topf auf dem Herd.
Jetzt sollen die festen Zutaten schmelzen.

Wenn es soweit ist, nehme ich beide Gläser aus dem Wasserbad raus.

Unter ständigem Rühren gieße ich die Wasserphase in die Fettphase.
Zum Umrühren nehme ich einen Löffelstiel.
Damit die Creme schneller fertig wird, stelle ich sie in ein kaltes Wasserbad.
Dabei rühre ich ständig weiter um.
Für ein paar Sekunden rühre ich mit einem Milchaufschäumer.
Aber nicht länger, damit die Creme nicht zu schaumig wird.
Danach rühre ich wieder mit dem Löffelstiel weiter.

Sobald die Creme handwarm ist, nehme ich sie aus dem Wasserbad raus.
Nun kann ich das ätherische Öl und das Konservierungsmittel eintropfen und unterrühren.

Die fertige Creme ist jetzt noch sehr weich.
Innerhalb von zwei Tagen wird sie spürbar fester.
Nun gieße ich die Creme in eine Salbendose.

Die Creme lässt sich gut verstreichen und zieht relativ schnell ein.
Die Hände fühlen sich dadurch angenehm weich und gut gepflegt an.

Nun noch verschließen und beschriften, dann ist die Creme fertig.

Viel Spaß beim Nachmachen und
Gutes Gelingen!








Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


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