Video: Heilpflanze: Efeu - Kurz-Video


  

Heilpflanze: Efeu - Kurz-Video In diesem Video stelle ich die Heilpflanze Efeu kurz vor.

Dauer: 4:30


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Dies ist ein kurzes Video über den Efeu. http://www.heilkraeuter.de/lexikon/efeu.htm

Efeu-Steckbrief:

  • Efeu ist in hohen Dosen giftig; seine Beeren sind stark giftig.
  • Er ist in ganz Europa verbreitet, außer im nördlichen Skandinavien.
  • Efeu kommt recht häufig vor.
  • Er kann bis zu 20 m hoch werden, wenn er entsprechende Rankmöglichkeiten findet.
  • Efeu ist eine mehrjährige und immergrüne Pflanze.
  • Seine Blütenfarbe ist hellgrün.
  • Die Blütezeit ist im September, manchmal bis Oktober.
  • Geerntet werden die Blätter.
  • Efeu hilft gegen: Cellulite, Geschwüre, Husten

Der Efeu ist also eine allgegenwärtige Pflanze, der sogar unsere Häuser überwuchert. Und zugleich ist er eine wertvolle Heilpflanze, wenn man ihn vorsichtig dosiert.

Musik: Happy Mandolin von Media Right Productions



Text im Video (Transscript)

Der Efeu

Den Efeu kennt bestimmt jeder von überwucherten Häusern oder Bäumen.
Aber die Meisten wissen kaum etwas über diese Pflanze, die das Ewige symbolisiert.
Die Assoziation mit dem Ewigen kommt wohl daher, dass der Efeu immergrün ist.
Auch im Winter behält er seine Blätter.

In Mitteleuropa gibt es wildwachsend praktisch nur eine einzige Art des Efeus.
Auf Zimmerpflanzen trifft das natürlich nicht zu.

Der heimische Efeu kriecht über den Boden,
und wann immer möglich, wuchert an etwas nach oben.
Dabei ist es dem Efeu egal, ob er einen Baum oder ein Haus überwuchert.

Anders als oft vermutet wird, schädigt der Efeu die überwucherten Bäume und Häuser nicht.
Häuser profitieren sogar von einem Efeubewuchs,
denn der Efeu wirkt isolierend gegen Temperaturextreme und schütz vor Feuchtigkeit.

Eine interessante Besonderheit des Efeus ist seine Blattform.
Bei jungem Efeu sind die Blätter handförmig gelappt.
Sie haben die typische Efeu-Blattform.
Wenn eine Efeupflanze älter und an einem Standort heimisch geworden ist,
streckt er nicht-rankende Triebe in die Luft.
Diese Triebe haben eiförmige Blätter mit Spitze.
Sie sehen also gar nicht efeutypisch aus.
Beide Blatt-Typen fühlen sich fest und ledrig an und haben eine glatte Oberfläche.

Seine grünen kugeligen Blüten erscheinen erst im September.
Dann freuen sich die Insekten, so spät noch eine gute Nahrungsquelle zu finden.
Entsprechend ist blühender Efeu der reinste Bienen-Tummelplatz.

Im Spätwinter reifen dann die schwarzen Beeren heran.
Sie sind für Vögel ein wertvolles Winterfutter.

In der Heilkunde war der Efeu früher eine sehr wichtige und beliebte Heilpflanze,
heute hingegen spielt der Efeu nur noch eine Nebenrolle in der Naturheilkunde.

In starker Dosierung ist der Efeu giftig; vor allem seine Beeren.
Das mag ein Hauptgrund sein, warum er heute eher selten eingesetzt wird.

Äußerlich als Umschlag oder Salbe angewendet,
kann der Efeu seine Kräfte jedoch ungefährlich entfalten.
Er hilft so gegen Cellulite und soll laut Volksmedizin sogar Fettgewebe zum Schmelzen bringen können.
Auch gegen Geschwüre kann man den Efeu äußerlich verwenden.

Innerlich werden nur die Blätter und die auch nur in geringer Dosis angewendet,
also am besten in Mischtees.
Dann kann er gut gegen Husten helfen.
Er lindert vor allem Krampf- und Reizhusten, weil er entkrampfend wirkt.

Nun noch ein kurzer Steckbrief über den Efeu:
Efeu ist in hohen Dosen giftig; seine Beeren sind stark giftig.
Er ist in ganz Europa verbreitet, außer im nördlichen Skandinavien.
Efeu kommt recht häufig vor.
Er kann bis zu 20 m hoch werden, wenn er entsprechende Rankmöglichkeiten findet.
Efeu ist eine mehrjährige und immergrüne Pflanze.
Seine Blütenfarbe ist hellgrün.
Die Blütezeit ist im September, manchmal bis Oktober.
Geerntet werden die Blätter.
Efeu hilft gegen: Cellulite, Geschwüre, Husten

Der Efeu ist also eine allgegenwärtige Pflanze, der sogar unsere Häuser überwuchert.
Und zugleich ist er eine wertvolle Heilpflanze, wenn man ihn vorsichtig dosiert.



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