Video: Creme-Grundlagen - DIY-Tutorial


  

Creme-Grundlagen - DIY-Tutorial In diesem Video zeige ich die Creme-Grundlagen in einem DIY-Tutorial.

Dauer: 4:32


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In diesem Video erkläre ich kurz und knapp die Grundlagen der Cremeherstellung.

Eine Creme besteht grundsätzlich aus einer Fettphase und einer Wasserphase. Diese beiden Phasen werden mithilfe eines Emulgators verbunden. Ohne Emulgator würden sie getrennt bleiben.

Hier eine Übersicht über grundsätzliche Zutaten für Cremes.

Zutaten:

  • Ein gutes Pflanzenöl, z.B. Rapsöl, Mandelöl oder Kräuter-Ölauszüge
  • Konsistenzgeber, z.B. Bienenwachs, Kakaobutter oder Sheabutter
  • Den Emulgator, je nach Rezept einen anderen
  • Wasser, z.B. destilliertes Wasser oder Rosenwasser
  • Zusätzliche Zutaten wie:
  • ätherische Öle, Tinkturen, Wirkstoffe und Konservierungsmittel.

Die Zutaten und ihre Mengen sind von Rezept zu Rezept unterschiedlich.

Noch ein paar Worte zu häufig verwendeten Zusatz-Zutaten: Ätherische Öle dienen einerseits dem Duft der Creme, haben aber auch medizinische Wirkungen, je nach Ölsorte. Konservierungsmittel verlängern die Haltbarkeit einer Creme. Ohne Konservierungsmittel halten die meisten Cremes nur 1 bis 2 Wochen, mit Konservierungsmittel 3 bis 6 Monate.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


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Text im Video (Transscript)

Willkommen! In diesem Video erkläre ich kurz und knapp die Grundlagen der Cremeherstellung.

Eine Creme besteht grundsätzlich aus einer Fettphase und einer Wasserphase.
Diese beiden Phasen werden mithilfe eines Emulgators verbunden.
Ohne Emulgator würden sie getrennt bleiben.

Eine kleine Animation zeigt das Grundprinzip.

Ein kleiner Versuch verdeutlicht das Grundprinzip.

Ohne Emulgator trennen sich Fette und Wasser nach dem Verrühren wieder.
Mit Emulgator bilden sie etwas Neues: eine Creme.

Der Emulgator ist für eine Creme also unverzichtbar.
Es gibt verschiedene Emulgatoren.
Mit den unterschiedlichen Emulgatoren kann man unterschiedliche Cremes herstellen,
manche fettreicher und manche wasserreicher.
Emulgatoren kann man also nicht beliebig austauschen.

Hier eine Übersicht über grundsätzliche Zutaten für Cremes.

Man braucht:
Ein gutes Pflanzenöl, z.B. Rapsöl, Mandelöl oder Kräuter-Ölauszüge
Konsistenzgeber, z.B. Bienenwachs, Kakaobutter oder Sheabutter
Den Emulgator, je nach Rezept einen anderen
Wasser, z.B. destilliertes Wasser oder Rosenwasser
Zusätzliche Zutaten wie:
ätherische Öle, Tinkturen, Wirkstoffe und Konservierungsmittel.

Die Zutaten und ihre Mengen sind von Rezept zu Rezept unterschiedlich.

Noch ein paar Worte zu häufig verwendeten Zusatz-Zutaten:
Ätherische Öle dienen einerseits dem Duft der Creme,
haben aber auch medizinische Wirkungen, je nach Ölsorte.
Konservierungsmittel verlängern die Haltbarkeit einer Creme.
Ohne Konservierungsmittel halten die meisten Cremes nur 1 bis 2 Wochen,
mit Konservierungsmittel 3 bis 6 Monate.

Und so stellt man eine Creme her:

Das Öl gieße ich in ein hitzefestes Glas.
Dazu kommt der Emulgator und die Konsistenzgeber.
Dieses Glas beinhaltet jetzt die Fettphase.
Das andere Glas enthält die Wasserphase.

Falls ich die hitzeempfindliche Sheabutter als Zutat verwenden würde,
würde sie erst später dazu gegeben werden.

Beide Gläser stelle ich in ein heißes Wasserbad.
Dort sollen die festen Zutaten schmelzen und das Wasser warm werden.
Falls ich Sheabutter verwenden würde, würde ich sie dazugeben,
wenn die festen Zutaten geschmolzen sind.


Wenn alles geschmolzen ist, nehme ich beide Gläser aus dem Wasserbad raus.

Normalerweise ist dann auch das Wasser gerade heiß genug für die Cremeherstellung.
Man muss also nicht mit dem Thermometer nachmessen.

Unter ständigem Rühren gieße ich die Wasserphase in die Fettphase.
Damit die Weiterverarbeitung schneller geht, stelle ich das Glas in ein kaltes Wasserbad.
Dann mixe ich maximal ein bis zwei Minuten lang mit einem Milchaufschäumer,
höre aber sofort damit auf, sobald die Mischung anfängt schaumig zu werden.
Dann rühre ich weiter mit dem Löffelstiel.

Ich rühre so lange, bis die Creme handwarm ist.
Dann kann man die Wirkstoffe tropfenweise zugeben und unterrühren.

Jetzt fülle ich die Creme in eine Salbendose.
Nun noch verschließen und beschriften.
Dann ist die Creme fertig.

Wenn du mehr Grundlageninfos über die Salbenküche haben willst,
kannst Du Dir die Videos vom kostenlosen Salbenküchenkurs anschauen.

Viel Spaß beim Nach machen und Gutes Gelingen!


Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
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