Video: Bärlauch-Käsekuchen selber machen - ein salziger Kuchen mit feinem Knoblauch-Aroma


  

Bärlauch-Käsekuchen selber machen - ein salziger Kuchen mit feinem Knoblauch-Aroma In diesem Video zeige ich, wie man einen Bärlauch-Käsekuchen selber machen kann - ein salziger Kuchen mit feinem Knoblauch-Aroma.

Dauer: 10:32


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So macht man einen Bärlauch-Käsekuchen. Bärlauch-Käsekuchen ist ein köstlicher Kuchen, der einem süßen Käsekuchen relativ ähnlich ist. Aber natürlich ist der Bärlauch-Käsekuchen salzig und wird eher zum Mittagessen oder Abendessen gegessen als zur Kaffeemahlzeit. Er enthält frische Bärlauch-Blätter und schmeckt würzig mit mildem Knoblauch-Aroma.

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Packung Trockenhefe (= 3,5g)
  • 15 ml Pflanzen-Öl
  • ca. 1/2 TL Salz
  • 170-200 ml Wasser
  • Etwas Butter (für die Form)

Zutaten:

  • Für die Füllung:
  • 3 Eier
  • 25 g Parmesankäse, frisch gerieben
  • 750 g Quark
  • 250 ml Milch
  • 50 g Speisestärke
  • 50 g Bärlauch
  • 2 Zwiebeln
  • ca. 1/2 TL Salz
  • Etwas Pfeffer
  • Etwas Muskatnuss

Backen:

Umluft-Backofen: 160°C Backofen ohne Umluft: 180°C Backzeit: 75 bis 90 Minuten

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


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Text im Video (Transscript)

So macht man einen Bärlauch-Käsekuchen.
Ich zeige, wie es geht.

Bärlauch-Käsekuchen ist ein köstlicher Kuchen, der einem süßen Käsekuchen relativ ähnlich ist.

Aber natürlich ist der Bärlauch-Käsekuchen salzig und wird eher zum Mittagessen oder Abendessen gegessen als zur Kaffeemahlzeit.

Er enthält frische Bärlauch-Blätter und schmeckt würzig mit mildem Knoblauch-Aroma.

Man braucht für den Teig:
300 g Mehl
1/2 Packung Trockenhefe (= 3,5g)
15 ml Pflanzen-Öl
ca. 1/2 TL Salz
170-200 ml Wasser
Etwas Butter (für die Form)

Man braucht für die Füllung:
3 Eier
25 g Parmesankäse, frisch gerieben
750 g Quark
250 ml Milch
50 g Speisestärke
50 g Bärlauch
2 Zwiebeln
ca. 1/2 TL Salz
Etwas Pfeffer
Etwas Muskatnuss

Zuerst mache ich den Teig.

Ich gebe das Mehl in eine Rührschüssel.
Man kann wahlweise Weißmehl, Vollkornmehl oder Dinkelmehl nehmen.
Zu dem Mehl gebe ich die Trockenhefe.
Wer will, kann auch einen halben Würfel frische Hefe verwenden.
Dann vermische ich Mehl und Hefe.

Anschließend gebe ich das Öl zu der Mischung.
Man kann ein beliebiges Speiseöl verwenden.
Das Öl verteile ich in der Mehlmischung.

Dann kommt das Salz dazu.
Ich habe hier relativ wenig Salz verwendet.
Wer gerne kräftig gesalzen isst, kann mehr davon nehmen.
Einstreuen und verrühren.

Die Butter stelle ich beiseite, denn die brauche ich erst, wenn ich die Backform einfette.

Für die nächsten Schritte brauche ich einen Handmixer mit Knethaken.
Man kann den Teig aber auch von Hand kneten.

Die benötigte Wassermenge hängt von der Art des Mehls ab.
Ich füge das Wasser nach und nach zu der Mischung und verrühre alles gründlich.
Dadurch kann ich auch erkennen, ob ich noch mehr Wasser brauche, oder ob es reicht.
Im Endeffekt soll ein geschmeidiger Teig entstehen, der nicht an der Schüssel haftet.
Diesen Teig knete ich für ein paar Minuten mit dem Mixer, das macht ihn geschmeidiger.

Sobald ich genug geknetet habe, bedecke ich die Schüssel mit einem Tuch und lasse den Teig für etwa eine halbe Stunde lang gehen.

In der Wartezeit fange ich schon mal mit der Füllung an.

Zuerst schlage ich die Eier auf und gebe sie in die Schüssel.
Danach wasche ich mir erst einmal gründlich die Hände, wegen der potentiellen Salmonellengefahr.
Dann rühre ich die Eier schaumig.
Dafür verwende ich den Handmixer mit normalen Rührhaken.

Sobald die Eier schaumig sind, gebe ich den Parmesan-Käse dazu.
Am besten nimmt man ihn frisch gerieben, dann schmeckt er besonders gut.

Danach gebe ich den Quark dazu.
Ich habe hier eine Mischung aus Quark mit 20% und 40% Fett.
Man kann den Quark nach seinen persönlichen Vorlieben nehmen.
Von Magerquark bis Vollfett-Quark ist alles ok.
Ich verrühre den Quark gründlich mit den anderen Zutaten, bis eine einheitliche Masse entsteht.

Dann vermische ich die Speisestärke mit der Milch.
Die Speisestärke wird benötigt, damit die Füllung gut zusammenhält und beim Backen angedickt wird.
Dazu gebe ich die Speisestärke zuerst in ein mittelgroßes Schüsselchen und gieße einen kleinen Teil der Milch dazu.
Nun verrühre ich die Speisestärke mit der Milch.
Das ist zunächst gar nicht so einfach, weil sich die Speisestärke widersetzt.
Nach einer Weile habe ich die beiden Zutaten aber gleichmäßig vermischt und kann den Rest der Milch dazu geben.

Nun gieße ich die Stärke-Milch-Mischung in die Quark-Mischung und rühre wieder gut um.

Die Rührschüssel stelle ich jetzt erst einmal zur Seite.

Denn jetzt ist der Teig lange genug gegangen und kann weiter verarbeitet werden.

Zum Backen braucht man eine Springform.
Ich nehme diesmal eine Silikon-Backform im Springform-Format.
Man kann aber auch eine normale Springform nehmen.

Zum Einfetten der Form brauche ich jetzt die Butter.
Ich verstreiche die Butter mit einem Backpinsel in der Form.

Bei einer klassischen Springform kann es außerdem hilfreich sein, die Butter anschließend mit Semmelbröseln zu bestreuen. Das erleichtert später das Herauslösen des Kuchens aus der Form.

Nun breite ich den Teig in der Form aus.
Dazu nehme ich etwa Zweidrittel des Teiges für den Boden.
Ich knete ihn noch eine Weile, dann forme ich eine Kugel.
Diese Kugel drücke ich flach und drücke den Teig nach außen, sodass die Scheibe immer größer wird.
Nach einer Weile lege ich die Teig-Scheibe in die Form und drücke weiter, bis der Teig den Boden der Form ganz ausfüllt.

Dann nehme ich die Hälfte des Teigrestes und rolle eine Schlange, die halb so lang ist, wie die Wand der Back-Form.
Sobald die Teigschlange lang genug ist, drücke ich sie flach.
Dann kleide ich damit die Wand der Form aus.
Durch Andrücken verbinde ich den Wand-Teig mit dem Boden-Teig.
Genau so mache ich es auch mit dem restlichen Teigstück.
Schlange rollen, flach drücken, Form auskleiden.
Nun muss d
er Teig in der Form noch eine Weile gehen.

Jetzt ist ein guter Moment, um den Backofen vorzuheizen.
Bei einem Umluft-Backofen reicht 160°C, ein Backofen ohne Umluft sollte auf 180°C vorgeheizt werden.

Dann habe ich genügend Zeit, um mich wieder um die Füllung zu kümmern.

Jetzt schneide ich Bärlauch und Zwiebeln für die Füllung.

Den Bärlauch nimmt man am besten frisch gesammelt.
Aber man kann auch gekauften Bärlauch verwenden.

Der Bärlauch muss zuerst gründlich gewaschen werden.
Danach trockne ich ihn ab und schaue die Blätter dabei einzeln an.
Dadurch kann ich sicherstellen, dass keine Dreckreste auf den Blättern verbleiben.

Dann schneide ich die Bärlauch-Blätter in möglichst feine Streifen.
Danach kann ich die Stücke noch etwas feiner hacken.

Den geschnittenen Bärlauch gebe ich zu der Füllungs-Masse.

Anschließend schäle und schneide ich die Zwiebeln möglichst fein.
Wer die Zwiebeln gerne gut weichgekocht haben will, könnte sie nach dem Schneiden kurz in einer Pfanne andünsten.
Ohne diese Maßnahme bleiben sie eventuell etwas bissfest im fertigen Bärlauch-Kuchen.Die geschnittenen Zwiebeln
gebe ich zu der Füllung.

Nun gebe ich noch die Gewürze dazu: Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Dann vermische ich alles miteinander.

Danach ist eine gute Gelegenheit, um die Füllung abzuschmecken, ob die Salzmenge stimmt.

Jetzt kann ich die Füllung in die ausgekleidete Backform gießen.

In der Zwischenzeit ist wahrscheinlich auch der Backofen heiß genug geworden.

Ich schiebe die Backform in den Backofen.

Der Bärlauch-Kuchen muss jetzt zwischen 75 und 90 Minuten backen.
Dabei sollte man ihn unbedingt im Auge behalten.
Denn je nachdem, wie heiß der Backofen tatsächlich sein, kann es passieren, dass der Kuchen vorzeitig braun wird.
Wenn das der Fall ist, muss der Ofen kleiner gestellt werden, beispielsweise auf 140°C oder gar 100°C.

Nach der Backzeit steche ich zur Probe mit einer dicken Nadel in den Kuchen.
Wenn nichts dran haften bleibt, ist der Bärlauch-Kuchen fertig.

Jetzt kann ich ihn aus dem Backofen raus holen.

Nun lasse ich den Bärlauch-Kuchen abkühlen.
Sobald er nur noch handwarm ist, hole ich ihn aus der Form.
Eine klassische Springform müsste man dazu öffnen und dann den Ring entfernen.

Bei dieser Silikon-Form entferne ich zuerst das Metallgestell.
Dann lockere ich den Rand der Form.
Für den nächsten Schritt habe ich glücklicherweise Hilfe, aber man könnte auch einen zusätzlichen großen Teller zur Hilfe nehmen.
Ich stürze den Kuchen auf die hilfsbereiten Hände und entferne die Form.
Dann lege ich einen umgedrehten Teller auf den Boden den Kuchens und drehe den Kuchen wieder um.

Jetzt ist der Bärlauch-Kuchen fertig. Man kann ihn aufschneiden, wie einen ganz normalen Kuchen.
Und dann genießen.
Der Bärlauch ist eine sättigende, eiweißreiche Mahlzeit, wenn man ein großes Stück davon isst.
Ein
kleines Stück kann man als Zwischenmahlzeit essen.

Viel Spaß beim Nachmachen und
Gutes Gelingen!












Siehe auch:

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