Video: Schwimmende Badebomben selber machen


  

Schwimmende Badebomben selber machen In diesem Video zeige ich, wie man schwimmende Badebomben selber machen kann.

Dauer: 18:52


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So macht man schwimmende Badebomben.

Zutaten:

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Msp Duschgel (=0,5 g)
  • 15 - 20 Tr äth. Öl nach Wahl, z.B. Minzöl
  • 1 TL beliebiges Pflanzenöl (= 2,5 g)
  • 1 Spritzer Lebensmittelfarbe (oder 10 Tropfen)
  • 4 TL Wasser

Außerdem:

Mit etwas Übung kann man tolle, schwimmende Badebomben mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt selber machen.

Nun ein paar Worte zu den einzelnen Zutaten:

Natron

Bei Natron handelt es sich um ein körniges weißes Pulver. Natron ist relativ stark alkalisch, also basisch. Schon in geringer Menge wirkt es gegen Bakterien, die unter anderem den Körpergeruch hervorrufen. Natron hat also eine gewisse reinigende Wirkung, die eher indirekt wirkt, also nicht wie Seife. Zusammen mit der Zitronensäure bewirkt Natron das Sprudeln, das Badebomben so erfreulich macht. Natron erhält man in Supermärkten unter anderen unter dem Namen Kaisernatron.

Zitronensäure

Die Zitronensäure ist sozusagen das Gegengewicht zum Natron; sie neutralisiert das Natron, sodass das Bad nicht zu alkalisch wird. Außerdem bewirkt die Zitronensäure zusammen mit dem Natron das lustige Sprudeln der Badebomben. Zitronensäure kann man in Drogerien kaufen, zum Entkalken des Wasserkochers. Oder man kauft es in Apotheken. Dieses Rezept ist für die ziemlich grobkörnige Drogerie-Zitronensäure zusammengestellt. Feinkörnige Zitronensäure reagiert anders. Am besten benutzt man eine Atemmaske, wenn man die Zitronensäure verarbeitet, denn sie stäubt ein wenig, was die Atemwege reizt.

Speisestärke

Die Speisestärke dient dazu, die Mischung zusammenzuhalten und eine überschießende Reaktion bei der Zubereitung zu verhindern. Weil wir hierzulande nur relativ grobes Natron und Zitronensäure im Supermarkt bekommen, brauchen wir für Badebomben mehr Speisestärke als in vielen amerikanischen Rezepten. Wenn man unter einer Pilzerkrankung leidet, sollte man keine Speisestärke verwenden. In diesem Fall muss man für Badebomben ganz andere Rezepte mit feineren Pulvern und ohne Speisestärke verwenden. Für solche Rezepte wird es von mir extra Videos geben.

Duschgel

Eine winzige Menge Duschgel bringt die Badebomben zum Schäumen und unterstützt die Reinigungswirkung der Badebombe. Das Duschgel ersetzt das sonst oft verwendete SLSA-Pulver. Man braucht nur winzige Mengen davon, sonst geht die Badebombe beim Trocknen auf wie ein Hefeteig und wird sehr klebrig.

Ätherische Öle

Ätherische Öl geben der Badebombe ihren Duft. Man kann sie ganz nach den eigenen Vorlieben auswählen. Für die Badebomben in diesem Video habe ich Minzöl gewählt, weil es schön frisch riecht und außerdem bei Erkältungen hilft.

Pflanzenöl

Ein wenig Pflanzenöl ist aus mehreren Gründen gut in einer Badebombe. Es pflegt die Haut, hilft bei der Verbindung der pulvrigen Zutaten und dämpft ein wenig überschießende Sprudelreaktionen bei der Herstellung und Trocknung der Badebombe. Aber es darf auf keinen Fall zu viel Öl sein, denn sonst wird die Badebombe zu schwer und geht unter.

Lebensmittelfarbe

Mit der Lebensmittelfarbe kann man die Badebomben bunt machen. Zwar gibt es auch spezielle Kosmetikfarben und sogar extra Badebomben-Farben, aber der Einfachheit halber verwende ich für dieses Grundrezept Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt. Man braucht leider ziemlich viel davon, vor allem, wenn man kräftig gefärbte Badebomben machen will.

Wasser

Vom Wasser braucht man nur ziemlich wenig, aber es spielt eine ganz wichtige Rolle. Einerseits befeuchtet es die Pulver-Zutaten, sodass sie zusammen halten. Außerdem bewirkt das Wasser eine leichte Reaktion zwischen Natron und Zitronensäure, aber nur eine ganz geringe. Durch diese schwache Reaktion quillt die Mischung ein ganz wenig auf, sodass die Badebomben insgesamt leichter werden. Das ist wichtig, damit die Badebomben später schwimmen können. Außerdem bewirkt die leichte Reaktion, dass die Badebomben-Pulver miteinander verbacken, sodass man sie nach etwa einem Tag aus der Form nehmen und anfassen kann. Wenn man aber zu viel Wasser verwendet, wird die Reaktion zu stark. Die Mischung geht auf wie ein Hefeteig und wird zu klebrig. Falls man nach dem Zusammenmischen der Zutaten noch etwas mehr Wasser braucht, ist es sinnvoll, eine kleine Sprühflasche bereit zu halten. Denn damit kann man ganz geringe Wassermengen hinzufügen.

Formen

Als Formen für die Badebomben kann man beispielsweise durchsichtige Weihnachtsbaum-Kugeln aus Plastik verwenden. Auch spezielle Badebomben-Formen aus Metall sind sehr gut geeignet. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Sehr unkompliziert sind Silikon-Formen, vor allem für kleine Mischungs-Reste.

Die Menge dieses Rezeptes reicht etwa für zwei große Badebomben. Aus kleinen Resten könnt Ihr Mini-Badebomben machen, beispielsweise für die Dusche oder für Fußbäder.

Meine Vorgehensweise für die Herstellung der Badebomben unterscheidet sich teilweise deutlich von der Vorgehensweise in anderen Videos. Ich habe sehr viel ausprobiert und mit meiner Vorgehensweise die besten Ergebnisse erzielt.

Auch wenn alles sehr lustig aussieht, sind die Badebomben leider nicht für kleinere Kinder geeignet.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


Produkttipps



Rezept für galaktische Badebomben

Zutaten für die blaue Mischung:

  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Msp Duschgel (=0,5 g)
  • 15 Tr äth. Öl: Minzöl
  • 5 Tr äth. Öl: Zypresse oder Zeder
  • 1 TL beliebiges Pflanzenöl (= 2,5 g)
  • 3 Spritzer Lebensmittelfarbe blau (oder 30 Tropfen)
  • 4 TL Wasser

Zutaten für die rosa und gelbe Mischung:

  • 50 g Natron
  • 25 g Zitronensäure
  • 12 g Speisestärke
  • 1/2 Msp Duschgel (=0,1 - 0,2 g)
  • 5 Tr äth. Öl: Minzöl
  • 1 - 2 Tr äth. Öl: Zypresse oder Zeder
  • 1/4 TL beliebiges Pflanzenöl (ca. 0,5 ml)
  • 1/2 - 1 Spritzer Lebensmittelfarbe rosa oder gelb (oder ca. 5 Tropfen)
  • 1 TL Wasser

Die Mischung wird genau so zusammengestellt wie die Mischung bei einfarbigen Badebomben (Anleitung siehe unten).


Rezept für Embeds mit Kurzanleitung

Embeds sind winzige Badebomben, die in größere Badebomben eingebettet werden.

Sie verstärken die Wirkung der Badebomben und können für Überraschungen sorgen, wenn sie farbig sind.

Zutaten:

  • 50 g Natron
  • 50 g Zitronensäure
  • 5 g Speisestärke
  • 5 Tr äth. Öl: Minzöl
  • 1 - 2 Tr äth. Öl: Zypresse oder Zeder
  • evtl. 1/2 - 1 Spritzer Lebensmittelfarbe (oder ca. 5 Tropfen)
  • ca. 1 TL Wasser

Die Rezeptmenge reicht für viel mehr Embeds als für 3 galaktische Badebomben gebraucht werden.

Man kann die Embeds auch als Dusch-Steamer verwenden oder für Fußbäder.

Die Mischung wird genau so zusammengestellt wie die Mischung bei einfarbigen Badebomben (Anleitung siehe unten).

Für die Formung der Embeds nimmt man am besten amerikanische Messlöffel. Davon braucht man 1/2 Tbs (Table-Spoon).

  • Der Messlöffel wird mit der Mischung gefüllt und etwas angedrückt.
  • Dann stürze ich den Löffel auf eine Silikon-Matte oder Backpapier.
  • Kurz drauf klopfen.
  • Dann den Messlöffel vorsichtig anheben.
  • Der halbkugelige Embed bleibt auf der Matte liegen.
  • Embeds müssen mehrere Stunden bis 1 Tag lang trocknen.

Alternativ kann man Pralinenformen aus Silikon dafür nehmen.


Text im Video (Transscript) - mit Anleitung

So macht man schwimmende Badebomben.
Ich zeige, wie es geht.

Man braucht:
200 g Natron
100 g Zitronensäure
50 g Speisestärke
1 Msp Duschgel (=0,5 g)
15 - 20 Tr äth. Öl nach Wahl, z.B. Minzöl
1 TL beliebiges Pflanzenöl (= 2,5 g)
1 Spritzer Lebensmittelfarbe (oder 10 Tropfen)
4 TL Wasser

Badebomben selber machen ist ganz einfach.
Aber diese ganz einfach hergestellten Badebomben versinken meistens wie ein Stein in der Badewanne und entfalten ihr Spektakel unter Wasser, ohne dass man es richtig sehen kann.

Die Herstellung von schwimmenden Badebomben ist etwas schwieriger und bedarf einiger Übung.
Eine besondere Schwierigkeit ist auch, das die Zutaten in den USA ganz anders angeboten werden als in deutschen Läden. Amerikanisches Natron und Zitronensäure sind viel feiner als ihre deutschen Entsprechungen. Darum kann man die amerikanischen Rezepte und Verfahren leider nicht eins zu eins übernehmen.

Mit etwas Übung kann man jedoch tolle, schwimmende Badebomben mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt selber machen.

Nun ein paar Worte zu den einzelnen Zutaten:

Bei Natron handelt es sich um ein körniges weißes Pulver.
Natron ist relativ stark alkalisch, also basisch.
Schon in geringer Menge wirkt es gegen Bakterien, die unter anderem den Körpergeruch hervorrufen.
Natron hat also eine gewisse reinigende Wirkung, die eher indirekt wirkt, also nicht wie Seife.
Zusammen mit der Zitronensäure bewirkt Natron das Sprudeln, das Badebomben so erfreulich macht.
Natron erhält man in Supermärkten unter anderen unter dem Namen Kaisernatron.

Die Zitronensäure ist sozusagen das Gegengewicht zum Natron; sie neutralisiert das Natron, sodass das Bad nicht zu alkalisch wird.
Außerdem bewirkt die Zitronensäure zusammen mit dem Natron das lustige Sprudeln der Badebomben.
Zitronensäure kann man in Drogerien kaufen, zum Entkalken des Wasserkochers.
Oder man kauft es in Apotheken.
Dieses Rezept ist für die ziemlich grobkörnige Drogerie-Zitronensäure zusammengestellt.
Feinkörnige Zitronensäure reagiert anders.
Am besten benutzt man eine Atemmaske, wenn man die Zitronensäure verarbeitet, denn sie stäubt ein wenig, was die Atemwege reizt.

Die Speisestärke dient dazu, die Mischung zusammenzuhalten und eine überschießende Reaktion bei der Zubereitung zu verhindern.
Weil wir hierzulande nur relativ grobes Natron und Zitronensäure im Supermarkt bekommen, brauchen wir für Badebomben mehr Speisestärke als in vielen amerikanischen Rezepten.
Wenn man unter einer Pilzerkrankung leidet, sollte man keine Speisestärke verwenden.
In diesem Fall muss man für Badebomben ganz andere Rezepte mit feineren Pulvern und ohne Speisestärke verwenden.
Für solche Rezepte wird es extra Videos geben.

Eine winzige Menge Duschgel bringt die Badebomben zum Schäumen und unterstützt die Reinigungswirkung der Badebombe. Das Duschgel ersetzt das sonst oft verwendete SLSA-Pulver. Man braucht nur winzige Mengen davon, sonst geht die Badebombe beim Trocknen auf wie ein Hefeteig und wird sehr klebrig.

Ätherische Öl geben der Badebombe ihren Duft. Man kann sie ganz nach den eigenen Vorlieben auswählen. Für die Badebomben in diesem Video habe ich Minzöl gewählt, weil es schön frisch riecht und außerdem bei Erkältungen hilft.

Ein wenig Pflanzenöl ist aus mehreren Gründen gut in einer Badebombe. Es pflegt die Haut, hilft bei der Verbindung der pulvrigen Zutaten und dämpft ein wenig überschießende Sprudelreaktionen bei der Herstellung und Trocknung der Badebombe. Aber es darf auf keinen Fall zu viel Öl sein, denn sonst wird die Badebombe zu schwer und geht unter.

Mit der Lebensmittelfarbe kann man die Badebomben bunt machen. Zwar gibt es auch spezielle Kosmetikfarben und sogar extra Badebomben-Farben, aber der Einfachheit halber verwende ich für dieses Grundrezept Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt. Man braucht leider ziemlich viel davon, vor allem, wenn man kräftig gefärbte Badebomben machen will.

Vom Wasser braucht man nur ziemlich wenig, aber es spielt eine ganz wichtige Rolle. Einerseits befeuchtet es die Pulver-Zutaten, sodass sie zusammen halten. Außerdem bewirkt das Wasser eine leichte Reaktion zwischen Natron und Zitronensäure, aber nur eine ganz geringe. Durch diese schwache Reaktion quillt die Mischung ein ganz wenig auf, sodass die Badebomben insgesamt leichter werden. Das ist wichtig, damit die Badebomben später schwimmen können. Außerdem bewirkt die leichte Reaktion, dass die Badebomben-Pulver miteinander verbacken, sodass man sie nach etwa einem Tag aus der Form nehmen und anfassen kann.
Wenn man aber zu viel Wasser verwendet, wird die Reaktion zu stark. Die Mischung geht auf wie ein Hefeteig und wird zu klebrig.
Falls man nach dem Zusammenmischen der Zutaten noch etwas mehr Wasser braucht, ist es sinnvoll, eine kleine Sprühflasche bereit zu halten. Denn damit kann man ganz geringe Wassermengen hinzufügen.

Als Formen für die Badebomben kann man beispielsweise durchsichtige Weihnachtsbaum-Kugeln aus Plastik verwenden. Auch spezielle Badebomben-Formen aus Metall sind sehr gut geeignet. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Sehr unkompliziert sind Silikon-Formen, vor allem für kleine Mischungs-Reste.

Die Menge dieses Rezeptes reicht etwa für zwei große Badebomben.
Aus kleinen Resten könnt Ihr Mini-Badebomben machen, beispielsweise für die Dusche oder für Fußbäder.

Meine Vorgehensweise für die Herstellung der Badebomben unterscheidet sich teilweise deutlich von der Vorgehensweise in anderen Videos. Ich habe sehr viel ausprobiert und mit meiner Vorgehensweise die besten Ergebnisse erzielt.

Und jetzt geht es los.

Anleitung

Ich brauche zwei etwas größere Schüsseln und ein ganz kleines Schälchen.

In eine Schüssel gebe ich das Natron.
Dazu kommt etwa die Hälfte der Speisestärke.
Beide Pulver vermische ich gründlich.

In die andere Schüssel gebe ich die Zitronensäure und dazu die andere Hälfte der Speisestärke.
Auch diese Mischung verrühre ich gründlich.

Die Teilung der Speisestärke hat sich als sinnvoll rausgestellt, damit die beiden reagierenden Zutaten etwas voreinander geschützt werden. Dadurch wird die Reaktion mit dem Wasser auf ein sinnvolles Maß reduziert.

Als nächstes vermische ich die ganzen feuchten Zutaten.

In dem Schälchen habe ich bereits das Duschgel.
Dazu tropfe ich die ätherischen Öle und rühre sie gut unter.
Dann gebe ich das normale Öl dazu und rühre wieder gründlich.
Es entsteht eine schön gleichmäßige Mischung.

Nun drücke ich die Farbe in die Mischung.
Die Menge der Farbe hängt davon ab, wie stark gefärbt die Badekugel werden soll.
Und wieder rühre ich gut um.
Weil die Farbe wasserlöslich ist, vermischt sie sich nur teilweise mit der Mischung, aber das macht nichts.

Anschließend gieße ich nach und nach das Wasser dazu und rühre kräftig.
Jetzt löst sich auch die Farbe besser auf.
Durch die emulgierende Wirkung des Duschgels verbinden sich alle Flüssigkeiten miteinander.

Spätestens jetzt wird es Zeit für Handschuhe, denn die nächsten Arbeitsschritte würden die Hände färben.

Ich vermische die Zutaten gerne mit den Händen, weil man dann ein besseres Gefühl für die Konsistenz der Mischung bekommt.

In kleinen Portionen gieße ich die gefärbte Flüssigkeitsmischung in die Schüssel mit dem Natron.
Mit den Händen vermische ich die Flüssigkeit und Pulver so gut wie möglich.
Durch die Färbung kann man auch gut sehen, wie gut alles vermischt ist.
Nach und nach wird das Pulver feuchter und farbiger.
In dieser Arbeitsphase muss ich mich noch nicht beeilen, weil noch keine chemische Reaktion stattfindet.

Wenn die ganze Flüssigkeit eingearbeitet ist, schütte ich die Zitronensäure-Stärke Mischung dazu.
Ab jetzt kann eine minimale Reaktion stattfinden, aber die bemerkt man kaum.
Es gibt nur zwei kleine Anzeichen dafür, dass da etwas reagiert:
Die Mischung wird eher feuchter anstatt trockener, obwohl ich trockenes Pulver dazu geschüttet habe.
Außerdem fühlt sich die Mischung kälter an als vorher.
Ein zischendes Sprudelgeräusch ist mit normalen Ohren nicht zu hören.
Wenn es zu hören wäre, wäre das ein Zeichen für zu viel Wasser oder zu viel Duschgel.

Nun knete ich die Mischung für mindestens fünf Minuten gründlich durch.
Es fühlt sich so an, als würde sich die Konsistenz in dieser Zeit ein wenig verändern, und genau das ist auch erwünscht.
Die Mischung ist gut, wenn sie sich so anfühlt wie leicht feuchter Spielplatz-Sand.
Der der am besten für Sandkuchen geeignet ist.
Wenn man die Mischung zusammendrückt, sollte sie zusammenhalten, aber wenn man sie aufkrümelt sollen wieder lockere Krümel entstehen.
Um die richtige Konsistenz zu erkennen, braucht man ein wenig Übung und Erfahrung.
Bei zahlreichen Anfangsversuchen habe ich die Mischung zu feucht gemacht.

Falls die Mischung eindeutig zu trocken ist und bleibt und das Pulver gar nicht zusammen haftet, kann man mit der Sprühflasche winzige Mengen Wasser dazu sprühen und sofort verkneten.
Da die Mischung jetzt reagiert, darf man auf keinen Fall zu viel Wasser einsprühen und muss auch sofort alles verkneten.

Falls die Mischung zu matschig ist, kann man noch etwas Natron und Speisestärke einarbeiten.

Normalerweise müssten die Mengenverhältnisse aus dem Rezept aber so sein, dass man nichts mehr ergänzen muss.

Nun beginne ich mit dem Befüllen der Formen.

Ich fülle beide Hälften der Form locker mit der Mischung und häufe einen Berg drauf.
Die lockere Befüllung ist wichtig, sonst werden die Badebomben zu schwer und gehen unter.
Außerdem haften die beiden Hälften nicht gut zusammen, wenn man jede Hälfte fest stopft.

Wenn beide Hälften gut voll gehäuft sind, füge ich sie zusammen und drücke, bis beide Hälften aufeinander stoßen. Dabei fällt einiges an Pulver raus, was völlig normal ist. Wegen der Anhäufung des Materials wird die Mischung auch etwas zusammen gepresst, aber nicht zu sehr.

Die Badekugel stelle ich jetzt samt Form in ein Minischälchen, sodass sie nicht herumkugeln kann.
Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, wenn ich die Badebomben für einen Tag lang in der Form lasse. Erst danach hole ich sie heraus und lasse sie austrocknen.
Wenn ich die Formen vorsichtig öffne, kann man aber gut sehen, dass die Badebomben jetzt schon ihre Form haben.
Damit sich die Form leichter löst, klopfe ich mit einem Löffelrücken drauf.
Dann hebe ich die Form vorsichtig ab.
Theroretisch könnte man die Badekugel jetzt ganz aus der Form holen und so trocknen lassen.
Aber die Gefahr ist groß, dass sie dabei kaputt geht.
Also schließe ich sie wieder und lasse sie so trocknen.

Mit der restlichen Masse fülle ich noch ein paar kleine Formen.

Am nächsten Tag hole ich die Badebomben aus den Formen raus.
Zum besseren Ablösen klopfe ich vorsichtig mit dem Löffel auf die Form.
Dann kann ich die Form leicht abheben.
Schöne runde Badebomben sind entstanden.

Die großen lasse ich noch mindestens einen weiteren Tag trocknen.
Dadurch werden sie noch leichter und schwimmen besser.

Die kleinen Badebomben aus den Resten kann ich aber schon mal in einer wassergefüllten Schüssel testen.Nach dem Reinwerfen taucht die Badebombe schnell wieder auf und sprudelt blau und etwas schaumig.

Soweit zu den relativ einfachen einfarbigen Badebomben.

Wenn man damit ein wenig Erfahrung gesammelt hat, kann man sich auch an mehrfarbige Badebomben wagen.
Dazu muss man im Prinzip einfach mehrere Mischungen in unterschiedlichen Farben anrühren.
Die Zutatenmengen für diese galaktischen Badebomben findet ihr auf meiner Homepage und einen Link dazu findet Ihr in der Infobox.

Außerdem verwende ich für diese Badebomben sogenannte Embeds, die ich ins Innere der Badebombe stecke.
Auch dieses Rezept findet Ihr samt Kurzanleitung auf meiner Homepage.

In extra Videos werde ich die Herstellung der Embeds und der galaktischen Badebombe detailiert zeigen.
Daher hier nur ein kurzer Überblick.
Für die galaktischen Badebomben fülle ich unten in die Hälften viel blaue Mischung und darüber Streifen in rosa und gelb.
In die Mitte kommt dann wieder blau.
In den Mischungshaufen stecke ich dann den halbkugeligen Embed.
Man könnte ihn auch weglassen, aber er gibt der Kugel noch mehr Auftrieb und zündet nach einer Weile sozusagen den Sprudel-Turbo.
Die zweite Hälfte befülle ich ähnlich, aber ohne Embed.

Dann füge ich beide Hälften zusammen, genau wie bei den einfarbigen Badebomben.Trocknen lassen wie gehabt, also einen Tag in der Form, dann vorsichtig rausholen und danach noch einen Tag ohne Form trocknen lassen.

Dann sind die Badebomben fertig.

Auch wenn alles sehr lustig aussieht, sind die Badebomben leider nicht für kleinere Kinder geeignet.

Als verlängerten Abspann könnt Ihr euch jetzt noch Badebomben-Impressionen anschauen, die zeigen, wie sich die Badebomben im warmen Wasser entfalten.


Viel Spaß beim Nachmachen und
Gutes Gelingen!























Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


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