Salbei-Bonbons


  

Wenn man Halsschmerzen hat, tut es gut, etwas zu lutschen und daher bietet es sich an, aus Salbei Kräuterbonbons herzustellen.

Das nachfolgende Bonbon-Rezept ist ein traditionelles Bonbon-Rezept, das sehr einfach ist und schnell geht.

Natürlich können sich die hergestellten Bonbons nicht mit kommerziellen Kräuterbonbons messen, aber sie schnecken sehr lecker und man hat die Freude des Selbermachens.

Zutaten

  • 10 gr frische Salbeiblätter
    oder 5 gr getrocknete Salbeiblätter
  • 100 gr Zucker

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Die wichtigsten Heilpflanzen für die Anwendung zu Hause.
Ein Kindle-Ebook von Eva Marbach, der Autorin dieser Heilkräuter-Webseite.


Anleitung

  1. Ernte etwa 10 gr Salbeiblätter.
  2. Das sind ungefähr die Spitzen von zwei Salbeistengeln.
  3. Alternativ kannst du auch getrocknete Salbeiblätter nehmen.
  4. Da die leichter sind als frische Blätter, braucht man davon gewichtsmässig natürlich weniger.
  5. Zupf die Blätter von den Stengeln ab, denn die harten Stengel werden nicht benötigt.
  6. Schneide die Salbeiblätter so fein wie möglich.
  7. Wenn du trockenen Salbei verwendest, mörser ihn am besten zu Pulver oder rebel ihn mit den Fingern so klein wie möglich.
  8. Wiege dann den Zucker ab.
  9. Lege ausserdem ein Backpapier auf eine Arbeitsfläche, denn später muss es schnell gehen und du hast nicht mehr die Zeit dafür.
  10. Wenn du kein Backpapier hast, nimm etwas hitzefestes, z.B. ein eingefettetes Kuchenblech.
  11. Gib den Zucker in einen möglichst kleinen Topf und stell ihn auf die Herdplatte bei mittlerer Hitze.
  12. Man kann auch volle Hitze einstellen, aber dann muss man in der Endphase sehr schnell reagieren.
  13. Zuerst schmilzt der Zucker langsam.
  14. Dann geht es immer schneller.
  15. Und kaum ist der Zucker vollständig geschmolzen, wird er auch schon braun.
  16. Dass er braun wird, ist gut, denn das ist die Karamellisierung.
  17. Aber er sollte nicht zu braun werden, weil er sonst bitter wird.
  18. Jetzt muss also alles ganz schnell gehen.
  19. Gib die Kräuter in die Zuckermasse.
  20. Rühr sie zügig unter.
  21. Das Wasser in den frischen Salbeiblättern lässt die Masse zischen und brodeln.
  22. Nimm den Topf von der Herdplatte.
  23. Achtung! Die Zuckermasse ist enorm heiss, deutlich heisser als kochendes Wasser.
  24. Tropf die Zucker-Kräuter-Masse auf das Backpapier.
  25. Die Tropffladen sollen etwa Bonbongrösse haben.
  26. Nach und nach wird das ganze Backpapier vollgetropft.
  27. Am besten in einer geordneten Reihenfolge, damit man später weiss, welches der erste Bonbon ist.
  28. Hier sieht man einen der Tropfhäufchen.
  29. Die meisten sind normalerweise unregelmässig geformt.
  30. Der nächste Schritt ist schwierig, denn man kann sich die Finger verbrennen.
  31. Man kann diesen Schritt auch weglassen.
  32. Sobald die komplette Bonbonmasse auf das Backpapier getropft ist, stellt man Topf und Löffel beiseite.
  33. Man löst den ersten Bonbon, der inzwischen halb abgekühlt ist, vom Backpapier.
  34. Dann rollt man ihn zwischen den Händen zu einer Kugel.


Ernte etwa 10 gr Salbeiblätter.

Das sind ungefähr die Spitzen von zwei Salbeistengeln.

Alternativ kannst du auch getrocknete Salbeiblätter nehmen. Da die leichter sind als frische Blätter, braucht man davon gewichtsmässig natürlich weniger.


Zupf die Blätter von den Stengeln ab, denn die harten Stengel werden nicht benötigt.

Schneide die Salbeiblätter so fein wie möglich.

Wenn du trockenen Salbei verwendest, mörser ihn am besten zu Pulver oder rebel ihn mit den Fingern so klein wie möglich.


Wiege dann den Zucker ab.

Lege ausserdem ein Backpapier auf eine Arbeitsfläche, denn später muss es schnell gehen und du hast nicht mehr die Zeit dafür.

Wenn du kein Backpapier hast, nimm etwas hitzefestes, z.B. ein eingefettetes Kuchenblech.


Gib den Zucker in einen möglichst kleinen Topf und stell ihn auf die Herdplatte bei mittlerer Hitze.

Man kann auch volle Hitze einstellen, aber dann muss man in der Endphase sehr schnell reagieren.


Zuerst schmilzt der Zucker langsam.

Dann geht es immer schneller.

Und kaum ist der Zucker vollständig geschmolzen, wird er auch schon braun.

Dass er braun wird, ist gut, denn das ist die Karamellisierung. Aber er sollte nicht zu braun werden, weil er sonst bitter wird.

Jetzt muss also alles ganz schnell gehen.


Gib die Kräuter in die Zuckermasse.

Rühr sie zügig unter.

Das Wasser in den frischen Salbeiblättern lässt die Masse zischen und brodeln.


Nimm den Topf von der Herdplatte.

Achtung!
Die Zuckermasse ist enorm heiss, deutlich heisser als kochendes Wasser.


Tropf die Zucker-Kräuter-Masse auf das Backpapier.

Die Tropffladen sollen etwa Bonbongrösse haben.


Nach und nach wird das ganze Backpapier vollgetropft.

Am besten in einer geordneten Reihenfolge, damit man später weiss, welches der erste Bonbon ist.


Hier sieht man einen der Tropfhäufchen.

Die meisten sind normalerweise unregelmässig geformt.


Der nächste Schritt ist schwierig, denn man kann sich die Finger verbrennen. Man kann diesen Schritt auch weglassen.

Sobald die komplette Bonbonmasse auf das Backpapier getropft ist, stellt man Topf und Löffel beiseite.

Man löst den ersten Bonbon, der inzwischen halb abgekühlt ist, vom Backpapier.

Dann rollt man ihn zwischen den Händen zu einer Kugel.


Danach kommt der nächste dran usw. bis alle Bonbons gerollt sind.

Für dieses Rollen gibt es nur einen kurzen Zeitpunkt, zu dem es funktioniert. Die Bonbonmasse muss schon soweit abgekühlt sein, damit es keine Brandblasen gibt, und sie muss aber noch so weich sein, dass sie sich rollen lässt.

Falls man sich doch verbrennt: Finger zehn Minuten lang unter fliessendes kaltes Wasser halten. Dann Ringelblumensalbe auftragen.

Die restlichen Bonbons bleiben dann ungerollt - sie schmecken auch in Fladenform.


Der Topf enthält jetzt Reste von der sehr klebrigen Masse.

Damit man die Bonbonmasse aus dem Topf entfernen kann, giesst man Wasser in den Topf und bringt er zum Kochen.

Dadurch löst sich die Bonbonmasse und lässt sich leicht ausgiessen.


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Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
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