Rettich-Sirup


  

Schwarzer Rettich Sirup aus dem schwarzen Rettich hilft gegen

  • Husten
  • Bronchitis
  • Keuchusten
  • Krampfhusten
  • Nierenschwäche
  • Nierensteine
Das Prinzip dieses Sirups beruht darauf, dass der Zucker die Feuchtigkeit aus dem Rettich rauszieht und somit auch seine Wirkstoffe. Der Zucker wird flüssig und enthält die heilkräftigen Stoffe des Rettichs.




Zutaten

  • Ein schwarzer Rettich
  • Zucker oder Kandiszucker oder Honig
  • Eine Kanne oder ein Glas
  • Eine Schraubflasche (ca. 100 ml)

Video

In einem Video zeige ich, wie man einen Hustensirup aus schwarzem Rettich herstellt.

Dauer: 1 Min 41 Sek


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Anleitung

  • Schneide oben am Rettich eine Scheibe ab
  • Höhle den Rettich aus. Am besten so, dass nur noch ca. ein Zentimeter Rand stehenbleibt. Den Anfang des Aushöhlens macht man am besten mit einem Messer, dann eignet sich ein scharfrandiger Löffel besser.
  • Steche ein Loch durch den Rettich bis zur Spitze. Dazu eignet sich ein Schaschlikspiess oder eine Stricknadel. Wenn die Nadel dünn ist, muss man mehrmals stechen und die Nadel im Loch umherbewegen, damit das Loch gross genug wird, um den späteren Sirup hindurch fliessen zu lassen.
  • Zerschneide die rausgeholten Rettichstücke in möglichst kleine Schnipsel.
  • Vermische die Rettichschnipsel mit etwa der gleichen Menge Zucker.
  • Fülle die Zucker-Rettich-Mischung in den ausgehöhlten Rettich. Nur ein Teil wird hineinpassen. Den Rest kann man in einem bedeckten Schüsselchen stehen lassen.
  • Stelle den Rettich mit der Spitze nach unten auf die Kanne oder das Glas.
  • Lege die abgeschnittene Scheibe wieder auf den Rettich.
  • Lass den Rettich stehen.
  • Nach einer Weile tropfen unten die ersten Siruptropfen aus der Spitze.
  • Nach ein paar Stunden kann man den Rest der Rettich-Zucker-Mischung hinzugeben, weil durch das Raustropfen des Sirups Platz gewonnen wurde.
  • Lass den Rettich über Nacht ruhen und tropfen. Am Boden der Kanne sammelt sich in dieser Zeit der Sirup an.
  • Fülle den Sirup in eine Flasche. Aus einem schwarzen Rettich kann man etwa 100 ml Sirup gewinnen. Durch den hohen Zuckergehalt hält sich der Sirup eine Weile. Jedoch sollte man ihn sobald wie möglich verbrauchen, denn frisch ist er am besten.

Andere Methoden

Es gibt noch viele andere Methoden, Rettich-Sirup herzustellen.

Traditionell wird Kandiszucker genommen, vermutlich, weil es zur Entstehungszeit des Haus-Rezeptes noch gar keinen weissen Haushaltszucker gab. Wenn man Kandiszucker nutzt, hat man möglicherweise nicht genug Platz, um auch noch die Rettich-Stückchen zurück in den Rettich zu füllen. Diese kann man dann seperat mit Zucker ansetzen.

Man kann auch einfach den gesamten Rettich reiben und mit Zucker in einem Schälchen ansetzen. Auch so bildet sich Sirup, den man nach einigen Stunden abfiltern und nutzen kann.

Auch mit Honig kann man den ausgehölten Rettich füllen. Jedoch braucht man dann wohl ein sehr kleines oder gar kein Loch, denn sonst würde der zähflüssige Honig ja einfach durchfliessen. Möglicherweise eignet sich Honig besser, um mit geriebenem Rettich angesetzt zu werden. (Habe ich noch nicht ausprobiert)


Schneide oben am Rettich eine Scheibe ab.

Höhle den Rettich aus. Am besten so, dass nur noch ca. ein Zentimeter Rand stehenbleibt.

Den Anfang des Aushöhlens macht man am besten mit einem Messer, dann eignet sich ein scharfrandiger Löffel besser.


Steche ein Loch durch den Rettich bis zur Spitze.

Dazu eignet sich ein Schaschlikspiess oder eine Stricknadel.

Wenn die Nadel dünn ist, muss man mehrmals stechen und die Nadel im Loch umherbewegen, damit das Loch gross genug wird, um den späteren Sirup hindurch fliessen zu lassen.


Zerschneide die rausgeholten Rettichstücke in möglichst kleine Schnipsel.

Vermische die Rettichschnipsel mit etwa der gleichen Menge Zucker.

Fülle die Zucker-Rettich-Mischung in den ausgehöhlten Rettich.

Nur ein Teil wird hineinpassen. Den Rest kann man in einem bedeckten Schüsselchen stehen lassen.


Stelle den Rettich mit der Spitze nach unten auf die Kanne oder das Glas. Lege die abgeschnittene Scheibe wieder auf den Rettich. Lass den Rettich stehen.

Nach einer Weile tropfen unten die ersten Siruptropfen aus der Spitze.

Nach ein paar Stunden kann man den Rest der Rettich-Zucker-Mischung hinzugeben, weil durch das Raustropfen des Sirups Platz gewonnen wurde.


Lass den Rettich über Nacht ruhen und tropfen.

Am Boden der Kanne sammelt sich in dieser Zeit der Sirup an.

Fülle den Sirup in eine Flasche.

Aus einem schwarzen Rettich kann man etwa 100 ml Sirup gewinnen.

Durch den hohen Zuckergehalt hält sich der Sirup eine Weile. Jedoch sollte man ihn sobald wie möglich verbrauchen, denn frisch ist er am besten.


Siehe auch:

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