Kaltauszug (Mazerat)


  


Ein Kaltauszug wird vor allem bei zarten Blüten, weichen oder schleimhaltigen Wurzeln oder empfindlichen Wirkstoffen eingesetzt. Er ist notwendig, wenn Wirkstoffe der Pflanzen durch Hitzeinwirkung zerstört werden würden. Bei der Mistel kommt beispielsweise noch hinzu, dass der leichte Giftstoff, den die Mistel enthält, sich nicht in kaltem Wasser löst und ein Mistelkaltauszug daher ungefährlich ist.

Zubereitung

  • Pro Tasse wird ca. 1 TL bis 1 EL Kräuter mit kaltem Wasser übergossen.
  • Tasse zudecken, damit eventuelle ätherische Öle nicht entweichen können.
  • Kaltauszug über Nacht ziehen lassen (bzw. 8 bis 12 Stunden).
  • Morgens wird abgeseiht.
  • Dann wird der Kaltauszug vorsichtig bis auf Trinktemperatur erwärmt.
  • Anschliessend in kleinen Schlucken trinken.
Eine Tagesration kann man in einer Thermoskanne aufbewahren.

Typische Pflanzen für Kaltauszüge:


Achtung!

Für Kaltauszüge sollte man nur einwandfreie Kräuter bekannter Herkunft verwenden, denn im Gegensatz zu gekochten oder überbrühten Tees werden eventuelle Krankheitserreger beim Kaltauszug nicht durch Hitze abgetötet.


Produkttipps:



Gib die Kräuter in eine Tasse.

Giess kaltes Wasser in die Tasse.

Deck die Tasse zu, damit eventuelle ätherische Öle nicht entweichen und kein Dreck in die Tasse gerät.

Lass den Kaltauszug über Nacht ziehen (bzw. 8 bis 12 Stunden).

Seih den Kaltauszug in einen Topf ab.

Erhitz den Kaltauszug vorsichtig auf Trinktemperatur.

Giess den Tee in eine Tasse und trink ihn in kleinen Schlucken.


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