Holunder-Sirup


  

Holunderbeeren Holundersirup wird ähnlich hergestellt wie Holunder-Saft, jedoch mit dem Unterschied, dass der fertige Saft ein paar Minuten lang mit Zucker aufgekocht wird, um ihn haltbarer zu machen.

Den Holunderbeeren-Sirup kann man in der kalten Jahreszeit mit heissem Wasser oder Kräutertee verdünnen und trinken. Genauso gut kann man ihn aber auch mit kaltem Wasser als Erfrischungsgetränk trinken oder man giesst ihn über Vanille-Eis, Pudding, Griesbrei oder andere Süssspeisen.

Kalt oder heiss dient er zur Stärkung der Abwehrkräfte, als Unterstützung bei einer Blutreinigungskur und gegen Nervenentzüdnungen.

Hier eine Kochanleitung, bei der kein spezieller Entsaftertopf benutzt wird (weiter unten mit Fotos):

  • Pflücke reife Holunderbeeren mitsamt den Dolden.
  • Wasche die Holunderbeeren mehrmals gründlich.
  • Rebel die Beeren ab. Sortiere unreife Beeren und Stengelreste aus. Ein paar winzige Stengelchen dürfen noch mit drin sein, denn der Saft wird später durch ein Tuch gefiltert.
  • Wenn du unter anderem Holunderlikör machen willst, lege jetzt einige der Beeren beiseite.
  • Fülle die Beeren in einen Topf. Gib etwa daumenbreit Wasser in den Topf.
  • Stell den Topf mit den Beeren auf den Herd.
  • Koche die Beeren etwa eine Viertelstunde, bis die Beeren weich und verschrumpelt sind und sich gut ausdrücken lassen (mit einem Löffel durch Druck an den Topfrand testen).
  • Breite ein Tuch über einen anderen Topf.
  • Giesse die gekochten Beeren samt Flüssigkeit durch das Tuch.
    • Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du möglichst viel Saft aus den Beeren bekommen kannst:
    • Bei einem hohen Topf kannst du das Tuch so am Topf befestigen, dass es über der Flüssigkeit hängt.
    • Wenn du die Möglichkeit hast, das Tuch irgendwo über dem Topf aufzuhängen, kannst du es verknoten und aufhängen.
    • In beiden Fällen kannst du den Beerenbrei über Nacht austropfen lassen.
    • Ansonsten musst du improvisieren.
    • Du kannst den Saft der sofort durch das Tuch fliesst, in ein anderes Gefäss umfüllen.
    • Dann kannst du das Tuch zusammenfassen und mit der runden Seite einer Kelle draufdrücken, um den Saft auszupressen.
    • Den entstehenden Saft kannst du wieder umfüllen.
    • Wenn der Beerenbrei genügend abgekühlt ist, kannst du das Tuch zusammendrehen und dadurch Druck auf den Beerenbrei ausüben.
    • Durch "Massieren" kannst du dem Beerenbrei im Tuch noch mehr Saft entlocken.
  • Wenn genügend Saft aus dem Beerenbrei geflossen ist, ist der Holundersaft fertig.
  • Jetzt wird er mit Zucker aufgekocht, um haltbarer zu werden. Dadurch wird er zum Sirup.
  • Giess den fertigen Saft in einen Topf und stell ihn auf eine Herdplatte.
  • Warte bis der Saft kocht.
  • Schütte unter Rühren den Zucker in den kochenden Saft (500 gr Zucker auf 1 Liter Saft).
  • Lasse den Saft mit dem Zucker 5 Minuten kochen.
  • Anschliessend ist der Sirup fertig.
  • Du kannst ihn, so wie er ist, in dicht schliessende Gefässe (Flaschen oder Gläser) füllen und abkühlen lassen.
  • Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, was die Haltbarkeit angeht, kannst du den Sirup in den Gefässen auch sterilisieren lassen.
  • Stell die Sirupgefässe zum Sterilisieren in einen Topf, der mit heissem Wasser gefüllt ist.
  • Lass das Wasser im Topf etwa 30 Minuten kochen, sodass der Sirup im Wasserbad sterilisiert wird.
  • Lass das Wasser abkühlen und hole die fertigen Sirupgefässe zum Abtrocknen aus dem Topf.

Anleitung mit Fotos


Pflücke reife Holunderbeeren mitsamt den Dolden.

Wasche die Holunderbeeren mehrmals gründlich.


Rebel die Beeren ab.

Wenn du die Hände locker hältst und die Beeren mit zartem Griff von den Stengeln zupfst, geht das Abrebeln einfach und zügig. Ausserdem fühlt es sich an den Fingerspitzen lustig an.

Sortiere unreife Beeren und Stengelreste aus. Ein paar winzige Stengelchen dürfen noch mit drin sein, denn der Saft wird später durch ein Tuch gefiltert.


Fülle die Beeren in einen Topf.

Gib etwa daumenbreit Wasser in den Topf.


Stell den Topf mit den Beeren auf den Herd.

Koche die Beeren etwa eine Viertelstunde.

Koche solange, bis die Beeren weich und verschrumpelt sind und sich gut ausdrücken lassen (mit einem Löffel durch Druck an den Topfrand testen).

Breite ein Tuch über einen anderen Topf.

Giesse die gekochten Beeren samt Flüssigkeit durch das Tuch.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du möglichst viel Saft aus den Beeren bekommen kannst:

  • Bei einem hohen Topf kannst du das Tuch so am Topf befestigen, dass es über der Flüssigkeit hängt.
  • Wenn du die Möglichkeit hast, das Tuch irgendwo über dem Topf aufzuhängen, kannst du es verknoten und aufhängen.
  • In beiden Fällen kannst du den Beerenbrei über Nacht austropfen lassen.

Ansonsten musst du improvisieren.
  • Du kannst den Saft der sofort durch das Tuch fliesst, in ein anderes Gefäss umfüllen.
  • Dann kannst du das Tuch zusammenfassen und mit der runden Seite einer Kelle draufdrücken, um den Saft auszupressen.
  • Den entstehenden Saft kannst du wieder umfüllen.

Wenn der Beerenbrei genügend abgekühlt ist, kannst du das Tuch zusammendrehen und dadurch Druck auf den Beerenbrei ausüben. Durch "Massieren" kannst du dem Beerenbrei im Tuch noch mehr Saft entlocken.

Wenn genügend Saft aus dem Beerenbrei geflossen ist, ist der Holundersaft fertig.


Jetzt wird er mit Zucker aufgekocht, um haltbarer zu werden. Dadurch wird er zum Sirup.
  • Giess den fertigen Saft in einen Topf und stell ihn auf eine Herdplatte.
  • Warte bis der Saft kocht.
  • Schütte unter Rühren den Zucker in den kochenden Saft (500 gr Zucker auf 1 Liter Saft).
  • Lasse den Saft mit dem Zucker 5 Minuten kochen.
  • Anschliessend ist der Sirup fertig.

Du kannst ihn, so wie er ist, in dicht schliessende Gefässe (Flaschen oder Gläser) füllen und abkühlen lassen.

Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, was die Haltbarkeit angeht, kannst du den Sirup in den Gefässen auch sterilisieren lassen.

Stell die Sirupgefässe zum Sterilisieren in einen Topf, der mit heissem Wasser gefüllt ist.


Lass das Wasser im Topf etwa 30 Minuten kochen, sodass der Sirup im Wasserbad sterilisiert wird.

Lass das Wasser abkühlen und hole die fertigen Sirupgefässe zum Abtrocknen aus dem Topf.

Buchtipps

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