15.6.2014: Kräuter auf dem Jakobsweg


Mariendistel auf dem Jakobsweg Der Jakobsweg ist ein uralter religiöser Pilgerweg und er stand schon lange auf meiner Wander-Wunschliste. Ich dachte mir, wenn ich schon mal in Nordspanien auf dem Camino Frances unterwegs bin, kann ich mir die Pflanzen am Wegesrand ja auch genauer anschauen. Ich könnte sowieso nur schweren Herzens an den Pflanzen vorgehen, denn ich interessiere mich nun mal für die Heilpflanzen. Die 800 km lange Strecke auf dem Jakobsweg ist botanisch gesehen besonders interessant, denn er führt durch ganz verschiedene Klimazonen. Da gibt es bestimmt ganz unterschiedliche Pflanzen zu sehen.

Zum Thema Gesund pilgern entsteht gerade eine Webseite, mit deren Inhalt es in Kürze auch ein Ebook und ein gedrucktes Buch geben wird.
Siehe: gesund-pilgern.de

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Saint-Jean-Pied-de-Port Meine große Wanderung beginnt in Saint Jean Pied de Port, einer idyllischen französischen Kleinstadt am Nordrand der Pyrenäen. Hier kommen täglich hunderte von Pilgern an, um am nächsten Tag ihre Pilgerreise zu beginnen. So auch ich am 5.5.2014.
Akelei Am nächsten Tag geht es steil bergauf, denn die Pyrenäen wollen überquert werden.

Die Pflanzenwelt auf den Hängen erinnert mich stark an den Schwarzwald. Hier sieht man zum Beispiel eine Akelei, die auch bei uns oft vorkommt.

Pyrenäen-Aussicht Die Aussicht wird immer schöner, je höher ich komme.

Die Pyrenäen sind hier relativ niedrig, vergleichbar mit Vogesen oder Schwarzwald. Für uns Pilger von damals und heute ist das sehr sinnvoll, denn es wäre sehr mühsam, die Pyrenäen im Bereich des Hochgebirges zu überqueren.

Orchidee Sogar Orchideen entdecke ich nach einer Weile.

Schöne Exemplare in kräftigem Rosa stehen ganz unvermittelt am Wegrand.

Pferde Hier grasen auch zahlreiche Pferde und ihre Fohlen auf den üppigen Wiesen.

Die Pferde wirken sehr robust und unabhängig.

Nebel Beim Aufstieg zum Pass zieht starker Nebel auf.

Die Pilger vor mir verschwinden in den Wolken, als würden sie in den Himmel wandern. Eine schöne Vorstellung zur Einstimmung auf die Pilgerwanderung.

Hunds-Zahnlilie Kurz vor der Passhöhe entdecke ich in der Wiese kleine Blümchen, die Glocken aussehen und orchideenähnliche Flecken-Blätter haben.

Bei diesen hübschen Pflanzen handelt es sich um die seltene Hunds-Zahnlilie.

Pyrenäen-Braunelle Beim Abstieg sehe ich bodennahe violette Blumen mit beachtlicher Größe.

Ich halte sie für die große Pyrenäen Braunelle.

Pyrenäen-Leberblümchen Dann sehe ich weiße kleine Blumen, die mich sehr stark an Leberblümchen erinnern, insbesondere wegen der Nierenform der Blätter.

Tatsächlich stellt sich heraus, dass es in den Pyrenäen eine weiße Sonderform des Leberblümchens gibt.

Aussicht Die Natur ist hier wunderschön.

Inzwischen bin ich in Spanien, genauer gesagt in Navarra, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens, die dem Baskenland sehr nahe steht. Viele Schilder sind hier zweisprachig geschrieben, in spanisch und in baskisch.

Purpur-Knabenkraut Unterwegs treffe ich immer wieder auf Orchideen in ganz unterschiedlichen Sorten.

Hier sieht man ein Purpur-Knabenkraut.

Orchidee Und hier eine gelb-grüne blühende Orchideenart, die man erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen ist.
Vor Pamplona Nach wenigen Tagen erreiche ich Pamplona, die Stadt mit den Stierläufen.

Bevor ich zu den Vorstädten komme, muss ich einen Fluss überqueren.

Landschaft Hinter Pamplona geht es durch eine schöne Landschaft schon wieder bergauf.

Diesmal aber nur ein bisschen, denn der Berg ist nicht so hoch.

Alto-de-Perdon Oben auf dem Berg Alto de Perdon komme ich zu dem berühmten Pilgerdenkmal.

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