Kräuter-Wanderung: 25.4.2012: Vom Liliental zum Neunlinden-Turm


Im Frühling ist es immer wieder lohnenswert, das Liliental zu besuchen. Diese Pflanzenfülle und Artenvielfalt bringt mich jedes Mal zum Staunen.

In Kombination mit einem Aufstieg zum Neunlinden-Turm auf dem Totenkopf-Gipfel wird der Ausflug zu einer kleinen sportlichen Herausforderung - gut für Kreislauf und Seele.

Die hier beschriebene Wanderung ist ähnlich wie eine Kräuterwanderung im Herbst 2008. Doch diesmal steht die Wanderung eher im Zeichen der Blüten als der Früchte. Dadurch entsteht ein schöner Vergleich der verschiedenen Jahreszeiten.

Auf dieser Wanderung sind einige Panorama-Bilder entstanden. Weil diese Bilder viel Platz brauchen, findet man sie auf einer extra Seite.

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Wegbeschreibung und GPS-Tracks auf Kaiserstuhl.net... (neues Fenster)


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Am Gasthaus zur Lilie beginnt die Wanderung.

Eigentlich ja schon ein paar Meter vorher, denn wir sind mit dem Auto gekommen und haben auf dem Parkplatz kurz vor dem Lilienhof geparkt.

Ein paar Gäste sitzen vor dem Lilienhof, aber im Vergleich zu sonnigen Wochenenden ist es heute sehr friedlich.

Hinter dem Haus wächst üppiger Gundermann.

Mit seinen kleinen Blättchen kann man wunderbar Kräuterquark würzen.

Ganz in der Nähe des Lilienhofs kommen wir an dem Spielplatz vorbei.

Hier können die Kinder ausgiebig toben, während die Erwachsenen es sich im Café gemütlich machen.

Doch uns zieht es weiter, denn wir wollen Pflanzen bestaunen.

Auf der frisch ergrünten Wiese blüht das Wiesenschaumkraut.

Wie leichter, luftiger Flaum erhebt es sich über das Gras.

Die Bäume sind noch nicht alle belaubt.

Doch die kleinen Mammutbäume halten in jeder Jahreszeit die grüne Stellung.

Zur Zeit blühen zahlreiche Obstbäume.

Das ganze Liliental hat das Hochzeitskleid angelegt.

Auch Apfelbäume sieht man überall blühen, mit ihrem zarten Weiß-Rosa.
Unter einem großen Baum wächst unauffällig der Aronstab.

Seine spinatähnlich aussehenden Blätter sollte man keinesfalls essen, weil sie sehr unangenehm im Mund brennen.

Beim weiteren Aufstieg kommen wir an einer kleinen Löshöhle vorbei.

Der feine Lössand eignet sich sehr gut, um Höhlen hinein zu graben, was Mensch und Tier immer wieder ausnutzen.

Viele Bäume im Liliental tragen Misteln. Manche sind sogar über und über voll mit Misteln.

Da noch nicht alle Bäume Blätter tragen, kann man die Misteln recht gut sehen.

Später verschwinden sie im Laubkleid der Bäume.

Einige der Misteln wachsen so tief unten, dass man gute Bilder davon machen kann.

Man kann die lustigen hasenohr-artigen Blätter gut erkennen.

 

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