Kräuter-Wanderung: 20.5.2009: Über Weinberge nach Gottenheim


Schafgarbe Der Frühling hat sich in Windeseile zum Sommer verwandelt, als wollte das Wetter den langen Winter ausgleichen.

Da wird es höchste Zeit, dass ich mit längeren Wanderungen beginne.

In den nächsten Wochen will ich nach und nach von Breisach bis zum Schluchsee wandern. So kann ich hautnah den Wechsel der Klimazonen von der Ebene bis zu den Bergen erleben und auch die wechselnde Pflanzenwelt.

Auf diesem ersten Teilabschnitt wandere ich durch die wärmsten Ecken des Kaiserstuhls und kann mich auf teilweise mediterrane Pflanzen freuen.

Einen ausführlicheren Bericht über diese Wanderung mit Karte, GPS-Datei und Wegbeschreibung kann man auf unserer neuen Wanderwebseite finden:

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Am Breisacher Bahnhof beginnt meine Wanderung.

Es ist noch früh am Morgen, denn es soll ein sehr heisser Tag werden und daher will ich so weit wie möglich in den kühlen Morgenstunden kommen.

An einer Böschung blüht die violette Luzerne.

In dieser ausgewachsenen Form ist sie als Viehfutter beliebt.

Als Keimling nennt man sie Alfalfa und isst sie als Gesundnahrung für Menschen.

Auch Rosen blühen schon am Wegesrand.

Nach dem langen Winter ist der Sommer sehr schnell gekommen.

Ich staune, wie schnell die Pflanzen die verlorenen Kältewochen nachgeholt haben.

Hinter dem Gewerbegebiet erhasche ich den ersten Blick auf den Kaiserstuhl.
Unterwegs sehe ich einige gut entwickelte Brennesseln.

Auch wenn sie ein mitunter lästiges Allerwelts-Unkraut sind, sollte man sich immer mal wieder daran erinnern, dass sie auch eine wertvolle Heilpflanze sind.

Eine Karde wächst in der Nähe und schickt sich an hochzustengeln, das heisst, sie bildet allmählich den langen Stengel, der später die stacheligen Blüten tragen wird.
Auch eine Menge Klettenlabkraut wächst an diesem Weg.

Das Klettenlabkraut ist übrigens verwandt mit dem Waldmeister. Sie haben auch beide quirlförmige Blätter.

Die Blätter vom Klettenlabkraut sind jedoch deutlich kleiner und insgesamt wächst die Pflanze eher wirr durcheinander, wohingegen der Waldmeister eher ordentlich aufrecht wächst.

Manchmal kann man auch den typischen Duft des Waldmeisters erschnuppern.

Hinter dem geraden Radweg komme ich zu einem Picknickplatz an einem kleinen See.

Dieser Picknickplatz ist noch ziemlich neu. Bislang war der See stark umwachsen, sodass man ihn kaum wahrgenommen hat.

An der Brücke steht ein Walnussbaum, dessen ledrige Blätter inzwischen fast ihre volle Grösse erreicht haben.

Wenn man genau hinschaut, sieht man auch schon ganz kleine, grüne Früchte.

 

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