Kräuter-Radtour: 10.4.2009:
Baumblüte im Kaiserstuhl


Blutpflaumen Blüte Nach dem hartnäckigen Winter ist der Frühling inzwischen mit aller Kraft erwacht. Die Pflanzenwelt ist geradezu explodiert in ihrer Frühjahrswonne.

Als ich im Garten den Kirschbaum blühen sah, dachte ich mir, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um am nördlichen Kaiserstuhl eine Baumblüten-Radtour zu machen. Am Kaiserstuhl wird nämlich viel Obst angebaut, sodass man jetzt unzählige blühende Bäume bewundern kann.

Ausser den Bäumen haben auch viele Kräuter ihr Blüte-Gewand angelegt, um den Frühling zu begrüssen.

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Schon in Nachbars Garten beginnt die Freude an meiner Baumblüten-Tour.

Hier steht eine Magnolie.

Die handgrossen Blüten der Magnolie sind immer wieder etwas Besonderes.
Schräg gegenüber ist ein Blutpflaumen-Baum schon fast verblüht.

Dieser Baum sieht den ganzen Sommer über sehr interessant aus, weil er dunkelrote Blätter hat.

Auch auf der Erde tut sich eine Menge.

Noch vor kurzer Zeit haben sogar die Gänseblümchen im Winterschlaf gelegen, und jetzt spriesst alles was Rang und Namen hat.

Auf diesem kleinen Wiesenstück am Wegesrand stehen der violette Gundermann und der gelbe Löwenzahn in schönster Harmonie zusammen.

Es sieht fast aus wie ein absichtlich angelegtes Blumenbeet. Aber vielleicht sind es ja auch die Blumenbeete, die die schönen Stellen der Natur imitieren.

Der Gundermann, dieser heimische Lippelblütler, reckt sich mit seinen lila Blüten in die Höhe.

Bald nach der Blüte werden sich die Stengel strecken und dann wird der Gundermann zu einer Rankpflanze.

Seine Blätter schmecken nicht nur gut im Kräuterquark oder in der Suppe, sondern sind auch ein gutes Heilmittel für die Verdauung und die Haut.

Der Löwenzahn hat auch wieder seine kräftig leuchtenden Blüten entfaltet.

Zwar gilt der Löwenzahn als häufige Allerweltspflanze, aber er ist dennoch sehr wertvoll.

Seine Blätter kann man im Salat essen und aus den Wurzeln Kaffee rösten. Ausserdem ist der Löwenzahn heilsam für die Verdauung und die Leber.

Im Nachbardorf begrüsst mich ein zartrosa Baum, den ich für einen Zierpfirsich halte.

Obwohl ich nahezu täglich an diesem Baum vorbeifahre, sind mir noch nie Früchte an ihm aufgefallen.

Die Blüten sehen aber sehr ähnlich aus wie Pfirsichblüten.
Ein Stück weiter steht eine Reihe von Wildkirsch-Bäumen.

Sie stehen hier zur Zierde, um den Radweg malerisch zu begleiten.

Die schneeweissen Blüten sehen ganz ähnlich aus wie die Blüten von Kultur-Kirschen.
Am Boden zu Füssen des Kirschbaums blüht der kleine Ehrenpreis.

So unscheinbar wie er ist, hat er doch starke heilkräfte für die Haut.

 

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