Kräuter-Wanderung: 20.9.2008:
Vom Liliental zum Totenkopf-Gipfel


Liliental Schon lange war ich nicht mehr im Liliental und auch den Totenkopfgipfel habe ich dieses Jahr noch nicht bestiegen.

Da trifft es sich gut, dass beide dich beieinander liegen, denn so kann ich bei einer Wanderung sowohl das Liliental als auch den höchsten Kaiserstuhl-Gipfel besuchen.

Der Jahreszeit entsprechend steht diese Wanderung ganz im Zeichen der Früchte.

Das Liliental mit seinen interessanten Bäumen bietet in dieser Hinsicht ganz besonders viel.

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Meine Wanderung beginnt beim Lilienhof, wo ich mein Fahrrad abstelle.

Viele Gäste sind gekommen, um diesen sonnigen Nachmittag zu geniessen, aber es ist glücklicherweise nicht überfüllt.

So kann ich in aller Ruhe die Friedlichkeit des Lilientals geniessen.

Wiese und Bäume stehen noch in saftigem Grün.

Es sieht noch nach Sommer aus, aber trotz Sonne weht schon ein kühler Herbstwind.

Die erste Frucht, der ich begegne ist der Bonapfel.

Über den Bonapfel ist leider nicht viel in Erfahrung zu bringen.

Offenbar handelt es sich um eine alte Apfelsorte, die hauptsächlich zur Herstellung von Obstbränden verwendet wird.

Auf der anderen Wegseite steht ein chinesischer Blauglockenbaum.

Er hat interessant aussehende Früchte mit ausgeprägten Spitzen.

Leider verpasse ich Jahr für Jahr das Fotografieren der schönen Blüten dieses Baumes. Die Früchte geraten dafür öfter vor meine Linse.

Die Äpfel des gelben Boskops leuchten mir schon von weitem entgegen.

Ein wenig wundere ich mich, einen relativ normal wirkenden Apfelbaum unter all diesen Exoten zu finden, aber vielleicht gehört der gelbe Boskop inzwischen auch schon zu den Exoten.

Ein Stück weiter sehe ich eine Fichte, die über und über voll mit Zapfen behangen ist.

Das gehört bei dieser Fichte wohl zum normalen Bild, denn es handelt sich um eine Zapfen-Fichte.

Einige rote Kornelkirschen leuchten aus dem Laub.

Sie sehen köstlich aus und als Marmelade sind sie das auch.

Roh gegessen schmecken sie ziemlich sauer, sodass sie nicht jedermanns Sache sind.

An einem kleinen Hang wächst Wasserdost, dessen Blüten sich inzwischen zu einer Art Pusteblumen verwandelt haben.

An dieser Art der Samen kann man auch deutlich erkennen, dass es sich beim Wasserdost um einen Korbblütler handelt, genau wie beim Löwenzahn, dem bekanntesten Pusteblumen-Vertreters.

Eine Löswand erinnert daran, dass auch das Liliental zum Kaiserstuhl gehört.

Bestimmt würde auch hier der Wein gut gedeihen, aber es ist gut, dass es auch Ecken im Kaiserstuhl gibt, wo kein Wein angebaut wird.

Dafür gedeihen hier soviele andere interessante Pflanzen.

Im Gras blüht eine Wegwarte, eine der wenigen Blüten, die man jetzt noch sieht.
 

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